Nächster Kantersieg: 6:1 Erfolg in Lindhorst

Oguzhan Gök liefert … an fünf Toren beteiligt

Die Auetaler Tormaschine läuft! Nach 5:0 in Bückeberge, 6:0 gegen Preußen Hameln gab es am Dienstag einen 6:1 Erfolg bei TuS Jahn Lindhorst. Klingt souverän und war es über weite Teile auch. Doch gönnten sich die Wolff-Mannen auch eine Schwächephase in der 1. Halbzeit, die unserem Trainer sicher nicht gefiel. Nach dem Seitenwechsel war der Gegner platt und wurde an die Wand gespielt.

Freundschaftsspiele gegen Lindhorst haben für Auetaler Verhältnisse eine Seltenheit. Woran mag’s liegen? Lindhorst spielt eine Liga tiefer- Vielleicht ist dieser Ort zu weit entfernt, wahrscheinlich gibt es kaum persönliche Kontakte. Einen Besuch ist diese Sportanlage aber immer wert. Ein prima Platz, ein Clubhaus mit Balkonblick auf das Spielgeschehen. Dazu Vernünftiges zu Essen. Was will der Schlachtenbummler mehr? Das Spiel kam durch Kontakte beider Trainer zustande, die eine gemeinsame Liekwegener Vergangenheit aufweisen.

„Hier war ich schon einmal“, erinnert sich unser Marcel Diedler an die Saison 2012/13. Es war die einzige Spielzeit, in der Lindhorst und der SC Auetal gemeinsam in der Kreisliga aufliefen. Am Ende wurde Lindhorst Vorletzter und stieg ab. „Damals fiel ein kurioses Tor“, so Diedler weiter. „Major Meier trat zum Elfmeter an, ist dabei ausgerutscht. Er hat jedoch den Ball getroffen, der irgendwie ins Tor dann hoppelte.“ Auetal gewann mit 5:2 damals in Lindhorst (21.10.2012). Das Rückspiel an der Aue 5:1 (12.5.2013).

Beim Ligatreffen vor acht Jahren gab’s eine rote und zwei gelb-rote Karten. Diesmal war es weitaus friedlicher, sehen wir von einer Rangelei zwischen Lindhorsts Sennholz und unserem Tobias Feldmann ab. Das ist jedoch dem Eifer des Gefechts geschuldet.

Der Spielverlauf sorgte hingegen schnell für klare Verhältnisse. Auetal machte von Beginn an Druck. Nach drei Minuten hämmerte Oguzhan Gök die Fußballkugel an die Latte. War es noch Pech, lief’s vier Minuten später besser. Pass von Phil Maier, Flachschuss Gök, 0:1 (7.min). Nach weiteren zwei Minuten traf Phil Maier die Latte (9.min). Der Abpraller erreichte Gök, der überrascht frei vor dem Tor daneben ballerte. Nobody is perfect.

An Oguzhan wird der SC Auetal jedoch noch seine helle Freude haben. Der Neuzugang, der seine fußballerische Ausbildung beim VfL Wolfsburg und Alemannia Aachen genoss, später bei Union Stadthagen, SC Rinteln und zuletzt in Obernkirchen spielte, gilt als Bereicherung. Im Lindhorst-Spiel war der 29-jährige an fünf Treffern beteiligt. Drei schoss er selbst.

Auch am nächsten Tor war Oguzhan Gök beteiligt. Im Strafraum wurde er gefoult = Elfmeter Auetal (23.min). Aktuell gibt es noch keine Rangfolge hier bei der Ausführung. Wer sich gut fühlt, tritt an. Traf gegen Hameln Dunkley, vollstreckte diesmal Phil Maier. „Dass ein anderer schoss, bereitet mir kein Problem“, kommentierte Philip Dunkley. „Hauptsache es ist ein Phil“.

Dann kam der Durchhänger. „Nach 25 Minuten ging die Struktur verloren“, ärgerte sich Janni Franke. „Wir gaben dem Gegner zu viel Raum zum Spielaufbau“, war Trainer Uwe Wolff gleichfalls verstimmt. Die Rache folgte auf dem Fuße. Ein Schuss von Sennholz, flach von der Strafraumgrenze, erwischte Torwart Enes Güler nur mit den Fingerspitzen. Drin – der Anschlusstreffer (1:2, 25.min).

„Ruhig mal versuchen, rutschiger Boden!“ rief Lindhorsts Trainer Volker Krause seinen Spielern beim Jubel zu. Wo allerdings im Hochsommer bei 23 Grad die Bodennässe herkommt, erschließt sich dem Besucher nicht. Vielleicht gibt es in Lindhorst unterirdische Bachläufe, die manchen Torwart vor Probleme stellen. Die Auetaler nahmen es gelassen. „Da kriegst du schon mal ein Gegentor, wenn ich nicht hinten drin stehe“, frotzelte der angeschlagene Florian Meyer von der Reservebank.

Trainer Uwe Wolff machte in der Halbzeitansprache zwei Gesichter der Mannschaft aus. „Die ersten 15 Minuten war das Spiel komplett auf unserer Seite. Alles, was wir uns vorgenommen haben, wurde umgesetzt. Doch dann fanden wir keinen Zugriff mehr und standen zu weit weg vom Gegenspieler. Vor dem Tor müssen wir abgeklärter sein. Eigentlich haben wir Lindhorst im Sack. Wir müssen jetzt versuchen, die läuferisch in Grund und Boden zu rennen.“

Ein Sonderlob hatte der Trainer für Neuzugang Nils Mühlenharz parat. Der Außenverteidiger, im Sommer von Steinbergen zu uns gewechselt, hat „gekämpft wie ein Ochse. Das gefielt mir gut“, so Originalton Uwe Wolff.

Den Kräftevorteil spielten die ‚Auetaler Wölffe‘ tatsächlich in der 2 Halbzeit aus. „Der Gegner war sichtlich platt“, zog Phil Maier Bilanz. Lindhorsts Trainer Volker Krause wollte gar nicht widersprechen. „Im Spielverlauf haben sich zwei meiner Spieler verletzt. So konnten wir nicht das umsetzen, was ich mir vorgenommen hatte. Natürlich merkt man den Unterschied zwischen den Ligen.“

Betrachten wir die Treffer aus der 2. Halbzeit im Schnelldurchlauf. 1:3 (51.min) Foul an Phil Maier, Freistoß-Hammer Özan Gölk aus 28 Metern als Aufsetzer ins Tor. // 1:4 (60.min) Phil Maier frei vor dem Kasten, problemlos eingenetzt. // 1:5 (65.min) langer Ball aus dem Mittelfeld, Jan Köhler vor dem herauseilenden Torwart am Ball, schießt ins leere Tor, // 1:6 (73.min) Ecke Bußmann von rechts, Kopfball Gök. Drin. Der Endstand.

Fünf Dinge seien angemerkt mit Blick auf jenes Spiel bzw. diese 2. Halbzeit. Wir freuen uns, dass Cedric Bußmann wieder da ist. Er hat in Göttingen sein Studium beendet (dort spielte er ja in der Landes- und Bezirksliga) und verlegt Anfang Oktober den Wohnsitz zurück nach Schaumburg.

Jubel löste der Treffer von Jan Köhler aus. Der 18-jährige Ur-Auetaler ist von der A-Jugend frisch in die 1. Mannschaft gewechselt. Beim ersten Einsatz gleich ein Tor. „Wie lange ich beim SC Auetal spiele?“ so Jan Köhler auf die Frage. „Seit der Pampers-Liga.“

Ärgern durfte sich hingegen Dario Palermo. Sein Treffer in der Schlußphase wurde wegen angeblicher Abseitsstellung annulliert. Ich stand mit Phil Maier auf gleicher Höhe. „Das Tor hätte zählen müssen“, so Dario.

Toller Blick aufs Spielfeld von der Terrasse … die Eintrittspreise waren fair

Auch Lindhorst hatte nach dem Seitenwechsel noch zwei Chancen. Die erste verhinderte unser Torwart Enes Güler bravourös. Steffen Salla tauchte frei vor dem Tor auf, Güler warf sich ihm entgegen und hielt mit dem Gesicht. „Enes macht das gut“, scherzte Nils Mühlenharz, „hat aber bald Hornhaut auf den Augen.“ In der Schlussminute ballerte Patrick Holz, sonst der erfolgreichste Torjäger bei Lindhorst, über die Latte.

Zufrieden reisten die Spieler und die mitgereisten Schlachtenbummler heim. Natürlich war es „nur“ ein Testspiel-Sieg. Doch hatte vieles bereits gut geklappt und lässt die Vorfreude auf Punktspiele gewaltig anwachsen. Unsere Mannschaft testet unterdessen weiter. (Sonntag, 9.8. zu Hause gegen Eidinghausen-Werste II // Sonntag, 16.8., 14 Uhr beim SV Nienstädt 09 // Donnerstag, 20.8, 19 Uhr gegen Bückeburg II // Sonntag, 23.8. , 15 Uhr gegen TSV Kirchdorf // Sonntag, 30.8.20, 12.30 Uhr gegen Eintracht Afferde).

S t a t i s t i k :

TuS Jahn Lindhorst – SC Auetal 1 : 6 ( 1 : 2 )
3. Vorbereitungsspiel, Sportzentrum Lindhorst

LINDHORST: B. Krause (1.Hz.) – Ellersiek, N. Steinert, Pittelkow, Kreft – Ferdynus, Maletzky – Salla, Westerkowsky (C), Sennholz – Holz // Wechselspieler: Leib (TW, 2.Hz.), T. Steinert, Gaus, Giltmann, Daus // Trainer: V. Krause

AUETAL: Güler – Mühlenharz, Dunkley, Steinsiek – Palermo, Feldmann, Bussmann, Neermann – JF Meyer (C) – Maier, Gök // Wechselspieler: André, Köhler, Friedrichs // Trainer: Wolff

Schiedsrichter: Andreas Thienel (SG Rodenberg)

Tore: 0:1 (7.) Gök, 0:2 (23.) Maier / Foulelfmeter, 1:2 (25.) Sennholz, 1:3 (51.) Gök, 1:4 (60.) Maier, 1:5 (65.) Köhler, 1:6 (73.) Gök

Gelbe Karten: keine
Zuschauer: 50

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