Tag der offenen Tür beim SC Auetal

Carsten Hauser wird die Auetaler bis zum Saisonende betreuen

Der SC Auetal hinkt der Musik in der Kreisliga hinterher. Zwar ist der 5. Tabellenplatz scheinbar in Ordnung, aber das ehemalige Team von Trainer Kastriot Hasani hat auf das Spitzenduo vom TuS SW Enzen und TSV Hagenburg bereits 15 beziehungsweise 14 Punkten Rückstand. Bewegte Zeiten liegen hinter dem SCA. In der Winterpause setzten sich die Auetaler die Schaumburger Hallenkrone auf, gewannen erstmalig das Sparkassen-Hallenmasters, doch nur vier Wochen später stand der Verein ohne Trainer da. Es kam zum Bruch zwischen Trainer und Verein. Hasani zog seinen eigentlich geplanten Rücktritt zum Saisonende vor und trennte sich mit sofortiger Wirkung einvernehmlich vom SC Auetal. Auch Co-Trainer Hysen Hasani ging von Bord. Das neue Trainerduo ist eine interne Lösung. Bis zum Saisonende betreuen Carsten Hauser und Marcel Diedler das Team.

In 17 Spielen verließ der SC Auetal siebenmal als Verlierer den Platz und kassierte dabei 43 Gegentore. Das ist viel zu viel für ein Team mit Titelambitionen. Nur vier Mannschaften haben mehr Gegentore geschluckt. Der Tabellenfünfte lud die gegnerischen Teams oft zum Tag der offenen Tür ein. Im Sommer löste Hasani Marco Gregor auf der Kommandobrücke ab. Ein neuer Trainer bringt natürlich auch neue Ansätze mit, verändert die Spielweise und leitet einen kleinen Umbruch ein. Doch der SC Auetal bekam keine Konstanz in seine Leistungen und die Defensivschwäche nicht in den Griff. Spiele mit dem SCA hatten für die Zuschauer großen Unterhaltungswert. Die Auetaler siegten in Lüdersfeld nach 2:5-Rückstand nach 75 Minuten noch mit 6:5, gewannen 4:3 in Engern oder jeweils mit 6:0 gegen den FC Hevesen oder die FSG Pollhagen, waren aber auch dem TuS SW Enzen (2:7) und dem TSV Hagenburg (0:6) hoffnungslos unterlegen. Hochs und Tiefs wechselten sich Woche für Woche ab. „Mit unserem Potenzial ist sicherlich mehr drin“, meint Marcel Diedler.

Das neue Trainergespann hat die Leistungen vor der Winterpause genau analysiert und dabei zwei Defizite festgestellt, die auch direkt miteinander zusammenhängen. „Der Fitnesszustand und die

Licht und Schatten beim SCA

Gegentorflut brachen uns das Genick“, meint Co-Trainer Diedler. Viele Führungsspieler hatten nicht die Luft, um 90 Minuten Vollgas zu gehen. Das schlug sich in Konzentrationsfehlern nieder. „Wir haben einige Spiele nicht über die Ziellinie gebracht“, weiß Diedler. Er wolle aber nicht alles schlecht reden. Hasani musste neue Spieler einbauen, einen Umbruch vollziehen. Zudem sind mit Tim Neermann und Sebastian Wagner wichtige Säulen verletzt oder gesperrt gewesen. Dagegen war auf die Offensivstärke des SC Auetal Verlass. 55 erzielte Tore sind der zweitbeste Wert der Liga. „Darauf lässt sich wunderbar aufbauen“, weiß Diedler.

Das neue Trainergespann des Tabellenfünften blickt nach vorne. Hauser und Diedler legen andere Schwerpunkte. „Der Ball soll möglichst oft ins Training integriert sein, der Spaß-Faktor hoch sein. Zudem wollen wir den Erfolgswillen in jedem Einzelnen wecken“, formuliert Diedler. Und Carsten Hauser ergänzt: „Die Spieler müssen den Willen haben, jeden Ball im Tor unterzubringen, jeden Zweikampf zu gewinnen und jedes Abschlussspiel für sich zu entscheiden.“ Diesen Willen und die Bereitschaft sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen, sieht das neue Trainerduo als wesentliche Basis für den Erfolg. Zudem bietet der ehemalige Spitzentorwart Carsten Hauser ein intensives Torwarttraining für die SCA-Keeper an.

Alban Ramushi (rechts) verließ den Tabellenfünften in der Winterpause

In der Rückrunde will der SC Auetal variabler agieren. „Wir wollen zwei, drei Spielsysteme in der Schublade haben, wollen aber vorzugsweise im 3-5-2-System agieren“, stellt Diedler klar. Mit Kerem Gökdemir und Alban Ramushi haben zwei Spieler den SC Auetal in der Winterpause verlassen. Daniel Drewes legt eine Fußballpause ein. Dafür ist der schnelle Offensivmann Lukas Hoffmann wieder zur Mannschaft gestoßen. „Er will wieder voll angreifen und wäre in Top-Form ein Gewinn für das Team“, weiß Diedler. Mit Jan-Niklas Köhler steht ein weiteres Offensivtalent aus dem eigenen Nachwuchs ab Mai bereit. „Dann ist er volljährig und für die Herren spielberechtigt“, hält Diedler große Stücke auf das Nachwuchstalent.

Das große Ziel für die Rückrunde ist beim SC Auetal klar definiert. „Wir wollen Kreispokalsieger werden. Wir stehen im Viertelfinale, die Hürde FC Stadthagen ist zwar hoch, aber auch machbar“, verrät Diedler. Alle Spieler seien heiß, den Pott wieder ins Auetal zu holen. Im Liga-Alltag wolle man so viele Punkte wie möglich einfahren und die derben Klatschen gegen Enzen und Hagenburg geraderücken.

Der SC Auetal benötigt für die neue Serie zwei neue Trainer. Nicht nur der Posten bei der Ersten ist vakant, sondern auch die Reserve braucht einen neuen Übungsleiter, da Ercan Adsiz spielender Co-Trainer beim SV Obernkirchen wird. Tobias Feldmann und Marcel Diedler sind für die Trainersuche verantwortlich. „Wir führen für den Trainerposten der Ersten viele Gespräche, sowohl mit gestandenen Trainern als auch ambitionierten Neueinsteigern“, berichtet Diedler. Er glaube, in zwei bis drei Wochen eine Lösung für die 1. Herrenmannschaft präsentieren zu können. Für die Reserve stellt sich die Trainerfindung schwieriger dar. „Stand heute gehe ich von einer internen Lösung aus. Aber Interessenten können sich gerne bei mir oder Tobias Feldmann melden“, erklärt Diedler.

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