Sporthallen-Neubau ausgeschlossen

Erweiterung in Rehren wäre eine Option / Sanierung notwendig und anzustreben

Schlechte Nachrichten hatte Heinz Kraschewski für die Mitglieder des SC Auetal. In seinem Grußwort anlässlich der Hauptversammlung machte der Bürgermeister klar, dass aus seiner Sicht klar sei, dass in der Politik nur eine Erweiterung der Sporthalle Rehren in Frage kommen könne und ein Neubau, an welchem Standort auch immer, auszuschließen sei.

Die Erweiterung der Schulsporthalle sei aber nicht einfach zu realisieren.

„Es werden zugegebenermaßen schwierige Gespräche wegen des Baugrundstücks geführt. Wenn diese endgültig scheitern sollten, wird man sich von der Hallenerweiterung verabschieden müssen. Aber, die Hoffnung stirbt zuletzt“, so Kraschewski. Ohne Erweiterung sei aber trotzdem eine grundlegende Sanierung der Halle notwendig und anzustreben. Vor allem die sanitären Anlagen seien sanierungsbedürftig.

Der Vorsitzende des SC Auetal, Dieter Grupe, sieht die Entwicklung in Sachen Sporthallen-Neubau oder -Erweiterung selbstverständlich völlig anders. Für die gut 800 Mitgliedern des SCA müsse künftig ein komplettes Gesundheitssportprogramm aufgebaut werden. „Ein Gymnastikraum wird uns dann nicht reichen. Deshalb appellieren wir an die Politik, uns hier besser zu unterstützen“, sagte Grupe, der es zu diesem Thema damit bewenden ließ.

Im weiteren Verlauf der Hauptversammlung, als Hans-Heinrich Hahne die Entlastung des Vorstandes beantragte und allen Ehrenamtlichen noch einmal ausdrücklich für ihr Engagement dankte, kam das Thema Sporthallen-Neubau noch einmal auf den Tisch.

„Es fehlt das Grundstück – das kann man nicht einfach so sagen und so stehen lassen“, stellte Hahne fest. Man habe beim SC Auetal die vorhandenen Sportplätze selbst geschaffen und unterhalten.

„Das hat kein anderer im Auetal gemacht. Aber die bestehenden Infrastrukturen brechen ein. Das heißt: Wir müssen nach vorne schauen und etwas ändern“, so Hahne. „Wir benötigen Hallenkapazitäten, aber zu viele Sportplätze und Sportstätten verlangen einen zu großen Pflege- und Unterhaltungsaufwand.“

Man habe daher vonseiten des SC Auetal ein Konzept für eine neue Sportstätte in Kathrinhagen erarbeitet: Zwei Sportplätze in Kathrinhagen und auf dem Grundstück darüber sei eine einfache Sporthalle geplant worden.

„Ja, das war teuer, aber wir müssen schließlich weiterkommen. Wir müssen den Bürgern etwas bieten“, forderte Hahne.

Verwundert zeigen sich zahlreiche Vereinsmitglieder, darunter auch Grupe und Hahne, darüber, dass sie von dem Anbau eines Gymnastikraums an die Sporthalle Rolfshagen aus dieser Zeitung erfahren hatten. „Darüber hätte man doch mal sprechen und uns informieren können“, sagte Hahne.

Kraschewski hatte zuvor deutlich gemacht, dass man den Bau eines zusätzlichen Sportraums an die Turnhalle in Rolfshagen und die Wünsche des SCA trennen müsse. „Die TuSG Rolfshagen hat selbst die Initiative ergriffen, um Ersatz für den Raum zu schaffen, der vom Familienzentrum gebraucht wurde und der dem Verein seit einigen Monaten fehlt“, so Kraschewski. Träger der Maßnahme sei die TuSG Rolfshagen, die etwa 90 Prozent der Baukosten durch das Leader-Programm und den Landessportbund erhalten soll. „Die Gemeinde stellt lediglich das erforderliche Grundstück an der Sporthalle zur Verfügung“, so der Verwaltungschef.

© Schaumburger Zeitung / Kerstin Lange

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