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Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 18. Februar 2017 um 14:20 Uhr

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... Uwe Seeler, Gerd Müller und 'Ente' Lippens

Buchvorstellung am 2. März 2017 mit dem Ex-Profi-Fußballer Peter Enders und dem Autor Hans-Ulrich Krause

Spiegelsaal der Alten Molkerei in Rehren, Eintritt frei

Um dieses Buch geht es: „Die ungewöhnliche Laufbahn des Berliner Fußball-Profis Peter Enders: Bundesliga-Skandalsünder und Meister von Südafrika“.  150 Seiten im  DIN A4-Format, 23 Kapitel, 200 Fotos. Titel des Abends: „Er spielte gegen Uwe Seeler, Gerd Müller und  ,Ente` Lippens“.

Autor: Hans-Ulrich Krause aus Kalletal-Varenholz, Mitglied im Literaturkreis Auetal, ehemaliger Sportjournalist. Dieses Fußballer-Biographie ist sein erstes eigenes Buch.

Sportliches zur Profizeit von  Peter Enders; 137 Bundesligaspiele für Hertha BSC Berlin (1967 – 1972) und Kickers Offenbach (1973 – 1976).  Spieler der 2. Fußball-Bundesliga beim SC Herford und Arminia Hannover. Außerdem spielte er für den FC Durban City in Südafrika und die Oakland Stompers in Amerika. Er war zwölf Jahre lang Profi (1967 – 1979).

Seine größten Erfolge: Im Kader der Schüler-Nationalmannschaft. Jugend-Rekordauswahlspieler Berlins. Bundesliga-Aufstieg mit Hertha BSC Berlin 1968, Landesmeister von Südafrika mit Durban City.

Besondere Spiele, in denen er mitwirkte: Ewiges Zuschauer-Rekordspiel mit Hertha BSC gegen den 1. FC Köln (1969; über 88.000 Zuschauer im Berliner Olympiastadion); 6:0-Sieg von Kickers Offenbach über den FC Bayern München (1974, die Gäste mit sechs gerade Weltmeister gewordenen Spielern: Maier, Beckenbauer, Schwarzenbeck, Breitner, Uli Hoeneß, Müller).

Der Bundesliga-Skandal: Hertha BSC verlor am 5. Juni 1971 in Berlin mit 0:1 gegen Arminia Bielefeld. Anderntags deckte Horst Gregorio Canellas (Präsident Kickers Offenbach) anhand von Tonband-Mitschnitten auf, dass zahlreiche Spiele in dieser Saison manipuliert worden waren, sprich: es waren Siege erkauft worden. Der Bundesligaskandal kam ins Rollen. Peter Enders gehörte zu den 15 Spielern von Hertha BSC, die 1972  für Deutschland und Europa gesperrt wurden. Enders beteuert: „Unser Spiel gegen Bielefeld war nicht manipuliert.“ Nur: die Spieler nahmen von Bielefeld 250.000 Mark. Jeder Herthaner erhielt 15.000 Mark in 1000-Mark-Scheinen. Vor der Weltmeisterschaft 1974 gab es eine Amnestie – Peter Enders kehrte in die Bundesliga zurück, nachdem er 15.000 Mark Strafe bezahlt hatte.

Persönliches zu Peter Enders: Stammt aus dem Wedding in Berlin und wurde vor Jahrzehnten in Herford (Ostwestfalen) heimisch. Studierte neben der Profi-Karriere auf Lehramt (Fächer: Sport, Geographie, Politik) und arbeitete später über 30 Jahre als Lehrer in Bielefeld-Schildesche und Herford. Seit 1974 verheiratet mit Christine aus Berlin-Steglitz (erlernte den Beruf der  Cutterin beim Film, schulte dann auf Erzieherin um und ist seit langem in Herford in einem Kindergarten tätig.) Alle drei Kinder waren sehr sportlich: Robert als Fußballer, Linda und Viola als Turnerinnen und Schwimmerinnen. Peter Enders ist 68 Jahre alt.

Geplanter Ablauf des Abends am 2. März (u.a.): Hans-Ulrich Krause liest zwei verkürzte Texte aus dem Buch über Peter Enders` berühmte Trainer „Fiffi“ Kronsbein, Guyla Lorant, Otto Rehhagel und „Tschik“ Cajkovski sowie später Anekdoten. Es werden 21 Fotos aus Peter Enders` Laufbahn und Leben gezeigt, die der Ex-Profi kommentieren wird. Enders plaudert aus seiner Laufbahn und seinem Leben als Lehrer. Der Autor berichtet zudem von seinem vergeblichen Versuch, einen Verlag zu finden. Fragen aus dem Publikum sind erwünscht!      

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 22. Februar 2017 um 15:44 Uhr