Montag, 18 Dez 2017
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Mannschaften im Wandel der Zeit (2) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 30. August 2013 um 17:46 Uhr

75jzeitfussballleben. . . „doch ist bereits in der Saison  1937/38 die erste Teilnahme an Punktspielen verbürgt und im Jahr 1938 stand unsere Mannschaft neben den Jugenden  aus Engern, Rinteln, Nammen, Bückeburg, Stadthagen und Obernkirchen im Wettstreit um die Kreismeisterschaft und den Pokal“, so steht es zu Beginn des Berichtes über unsere Fußballsparte geschrieben.

Kaum waren nach dem Krieg die Weichen für die Wiederaufnahme des Spielbetriebes gestellt, begannen Werner Grefe und Wilhelm Zuttermeister sich um Rehrens Jugend zu kümmern. Die Aufteilung der Jugenden in Altersklassen war vom Kreis vorgegeben. Die A- Jugend spielte im Alter von 16 bis 18 Jahren, die B- Jugend, auch Schüler genannt, von 14-16 Jahren und die C- Jugend, die sogenannten Knaben, von 10 bis 14 Jahren. Bis zum Jahr 1973 sollte diese Regelung, die Spieler in Gruppen von Knaben, Schülern und Jugenden einzuteilen, beibehalten werden.  Die Begeisterung war groß und bereits im Jahr 1947 spielten eine Schüler- und eine Jugendmannschaft im Verein. Die „Jungs der ersten Stunde“ sollten viele Jahre das Bild der Jugendmannschaften und künftiger Herrenmannschaften prägen. Einige von ihnen, wie Wilhelm Hothan und Willi Jürgens, haben noch in den 60er in unseren Mannschaften gespielt.

Werner Körtge konnte sich an die genaue Aufstellung der ersten Jugendmannschaft noch genau erinnern:

                                       Ulrich Witt
                     Werner Körtge                Willi Sostmann
         Heini Stemme       Heinz Eickhoff     Manfred Junggebauer
                     Günter Scherer             Hermann Hartmann
 Willi  Gerber     Hans Maschmeier         Gerfied Gersch

Die Schülermannschaft wurde von Walter Söffker und Wilhelm Zuttermeister betreut, die Jugend kam ohne Betreuer aus. „Das haben wir allein gemacht“, weiß Werner Körtge zu berichten. Unsere Mannschaften spielten in rot-weißen Trikots, die hatte Mutter Hothan aus Fahnenstoff in Handarbeit gefertigt. Zu den Auswärtsspielen fuhr die Jugend in aller Regel mit dem Fahrrad - wer schnell war, schaffte es nach Bückeburg in einer Stunde-, oder auf den Motorrädern  von Heini Stemme, Otto Höfs oder der DKW 125 von Heini Bredemeier; auf dem Rücksitz fanden immer zwei Jugendliche Platz.

75jschueler1947 75jajgd1952
1947 - Schülermannschaft
o.R.: Egon Bodlin, Willi Scheibe, Wilhelm Hothan, Wolfgang Stachowsky, Walter Söffker
m.R.: Bruno Weigelt, Willi Jürgens, Heinrich Bode
u. R.: Wilhelm Watermann, Wilhelm Bode, Werner Köster varikosis behandlung
A- Jugend im Jahr 1952
o.R.: Ludwig Zuttermeister als Fan der Jugend, Wilhelm Hothan, Herbert Nolte,  Heinz Wittek,  Hans Koschella,  Wilhelm Siebert,
m.R.:Ewald Waltemathe, Rolf Maschmeier, Klaus Scholz
u.R.: Wilhelm Watermann, Rupert Gnad, Richard Nolte

Unsere Jugendmannschaft der Nachkriegsjahre wuchs bald in den Herrenbereich hinein und die Schüler waren noch zu jung, um in der Jugend zu spielen. Danach war der TuS ohne Jugendmannschaft. Die Schülermannschaft war in diesen Jahren durch Kathrinhägener Spieler, u.a. Rolf Maschmeier, Klaus  Schulz und Wilhelm Siebert,  ergänzt worden, andere Spieler wie Walter Söffker, Fritz Knöner und Dieter Heinberg hatten die Mannschaft verstärkt. In der Saison 1950/51 spielten wieder eine Jugend- und eine Schülermannschaft in den jeweiligen Nordstaffeln.

Im April des Jahres 1953 fand beim TuS im Müllerschen Saal die Arbeitstagung der Vereinsjugendleiter des Sportkreises Rinteln statt. Wilhelm Zuttermeister nahm im Kreisjugendaussschuß als Beisitzer einen Platz im Vorstand ein.

Saison 1953/54, - es gab im TuS immer noch keine Knabenmannschaft, doch unsere Schüler- und Jugendmannschaft spielten in ihren Klassen erfolgreichen Fußball. Eine neue Generation war herangewachsen. Manfred „Ali“ Brandt, der bis in die späten fünfziger Jahre im Herrenbereich Fußball spielte, erinnerte sich an jene Zeiten: „1953/54 war es wohl. Die Rehrener Schülermannschaft, 12 - 14 jährige Jugendliche, jagte hinter dem runden Leder her.

75jjugend1953 Saison 1953/54 - Jugendmannschaft des TuS
o.R.:    Betreuer Wilhelm Zuttermeister, Werner Köster, Heinrich Bode, Hans Koschella, Helmut Lamm, Hans Klabunde
u.R.:    Josef Hafenrichter, Rolf Maschmeier, Heinz Wittek, Ewald Waltemathe, Reinhard Peter, Willi Jürgens

Die Rehrener Schülermannschaft galt zu jener Zeit als Aushängeschild ihres Vereins. Im Jahre 1954 war sie es, die im spannenden Endspurt die Extener Jungs abfing und im ehemaligen Landkreis Grafschaft Schaumburg Staffelmeister wurde. „Ich bin noch heute stolz darauf, dabei gewesen zu sein“.

Heinz Wittek und Helmut Lamm-
zwei talentierte Spieler in Rehrens Jugend
75jwitteklamm

Zur damaligen Mannschaft gehörten Fritz Held, der reaktionsschnelle, katzengewandte und fest zupackende Torwart, sein Bruder Arnold, der nimmermüde Halbstürmer, die konditionsstarken Gebrüder Mosler, der trickreiche Linksaußen Alfred Sauer -diese fünf Jungen bildeten die sogenannte Langenfelder Connection; oftmals marschierten sie zu Fuß durch die Wälder, um sich auf dem Sportplatz an der Obersburg beim Training den letzten Schliff für die anstehenden Punktspiele zu holen. Desweiteren gab es da die Abräumer in der Läuferreihe, nämlich den kantigen Willi Scheller und das Kraftpaket Heinz Hauser aus Hattendorf. Der technisch versierte Günter Söffker, der kleine Gastwirtssohn Jürgen Müller und der torgefährliche Mittelstürmer Fritz Wagner - Torschützenkönig der Staffel- waren aus dem Team nicht wegzudenken. Nicht zu vergessen  auch mein damaliger bester Spezi, der Struckmeier Willi. Willi war ein excellenter Einzelspieler im Kampf Mann gegen Mann. Er war dem Fußball, ebenso wie wir anderen auch, geradezu verfallen.

75jjugend1955 75jurkunde1958

Rehrener Jugend im Jahr 1955
o.R.:  Betreuer Wilhelm Zuttermeister, Fritz Stummeier, Robert Hübner, Heinrich Nagel, Helmut Lamm, Alfred Sauer,
m.R.:  Ewald Waltemathe Rolf Maschmeier, Helmut Seifert
u.R.: Wolfgang Kahler, Horst Hain, Fritz Knöner

Als Mittelläufer damaliger Prägung war mir von Wilhelm Zuttermeister die Aufgabe übertragen worden, den ganzen Laden zusammenzuhalten. Meinen Manschaftskameraden sollte ich als Spielführer auch Vorbild sein. Ob mir das gelungen ist? Ich habe da noch heute so meine Bedenken. Auf jeden fall sind wir Meister geworden“. Soweit die Geschichte von Manfred Brandt. Es war der erste Titel, den eine Rehrener Mannschaft erringen konnte.

Neben der Schülermannschaft nahm  unsere Jugend in den frühen 50er Jahren eine starke, selbstbewußte Stellung in der Nordstaffel des Kreises ein.

Leider gab es in diesen und folgenden  Jahren keine Knabenmannschaft, ein Mangel, der sich in späteren Jahren auswirken sollte. In der Saison 1959/60 bis 1962 war der TuS mit keiner A-Jugendmannschaft mehr in den Stastiken  des Kreises vertreten.

Die Schülermannschaft der frühen 50er Jahre wechselte bald in den Jugendbereich, zunächst noch betreut von Fritz Knöner und Wilhelm Zuttermeister, der bis 1956 das Amt des Jugendleiters wahrnahm. In den  folgenden Jahren, von 1957 bis 1958 zeichnete Erich Kynast für die Jugendarbeit verantwortlich. Er hatte schon seit 1955 die Betreuung der Schüler und Jugend übernommen. Erich Kynast begann systematisch mit dem Aufbau einer Jugendsparte. Unter seiner Leitung spielte zum ersten Mal eine Knabenmannschaft im TuS- Trikot. Kontinuierlich wurde Jahr für Jahr ein neuer Jahrgang in den Spielbetrieb einbezogen. Um Heinrich Bredemeier formierte sich 1956 eine spielstarke Knabenmannschaft, in der neben Dieter Kynast und Klaus Bolte noch Holger Wenzel spielten.

In den folgenden Jahren wuchs wiederum eine starke Knabenmannschaft mit Heinz-Jürgen Pätzel, Horst Westermann, den Brüdern Dieter und Wolfgang Kynast, um nur einige zu nennen, heran. Diese Mannschaft wurde in der Saison 1958/59 als D- Jugend unangefochten Kreismeister.

 

Meistertabelle der Saison 1958 / 59
1.  TuS Rehren A/O 32 : 6    19 : 1 
2.  TuS Hessisch Oldendorf      10 : 9 12 : 3
3.  SV Krainhagen I 17 : 16 11 : 9
4.  TSC Fischbeck 10 : 16    7 : 13
5.  SV Krainhagen II 7 : 19 6 : 14
6.   SC Rinteln 9 : 19 5 : 15

In der Saison 60/61 gelang es Erich Kynast wiederum eine Knabenmannschaft für den Spielbetrieb zu melden, in der die jungen Spieler Friedhelm Baule, Dieter Bredemeier und Fritz Brinkel zusammen mit anderen Jungen in den TuS- Farben spielten.

Auch in der Saison 1961/62 wurde  eine neue Knabenmannschaft, in der neben älteren Spielern u.a.  Wilhelm Thies und Wilfried Wenzel in der Mannschaft ihren Platz fanden. Der Leser mag sich vor Augen führen, daß in den Knabenmannschaften immer noch Jugendliche von 10 bis 14 Jahren spielten.

In der Saison 1962/63 wurden die Knaben- und Schülermannschaften, betreut von Erich Kynast und seinem Sohn Wolfgang, beide Staffelmeister in ihrer Klasse.

Knabenmannschaften spielten ununterbrochen bis in die Saison 1964/65, Schülermannschaften bis 1965/66.

A- Jugend der Saison 1964/65
o.R..:    Dieter Jurowski, Rolf Dräger Horst Westermann, Klaus Bolte,
Heinrich Bredemeier, Heinz-Jürgen Pätzel, Heinrich Steinmeier
u.R.:    Wilfried Schulte, Friedrich Stemme, Dieter Kynast, Klaus
    Kynast, Friedhelm Schulte
75jajgd1964

Im Jahr 1963 zahlte sich die gute Jugendarbeit vergangener Jahre aus, der TuS meldete wieder eine A- Jugend. Die Knabenmannschaft der Saison 1956/57 war herangewachsen. Diese A-Jugend spielte bis zur Saison 1965/66, in der Folge sollte dann für lange Zeit keine Rehrener A- Jugend mehr gemeldet werden. Spieler des TuS im A- Jugendalter spielten, weil es danach  beim TuS nicht mehr möglich war, in Hattendorf.

In den folgenden Jahren existierten unter wechselnden Jugendleitern Knaben- und Schülermannschaften. Während in der Saison 65/66 nur eine Schülermannschaft, in der folgenden Saison noch je eine Knaben- und Schülermannschaft gemeldet wurde, spielte in Rehren in der Saison 67/68 und 68/69 nur noch eine Knabenmannschaft. Die Schülermannschaft hatte sich aufgelöst. Rehrens Schüler spielten überwiegend in Hattendorf und Kathrinhagen.

75jknaben1960 75jknaben1962
Knabenmannschaft der Saison 1960/61
o.R.: Willi Wente,Fritz Brinkel, Friedhelm Baule, Horst
        Westermann
u.R.: Friedrich Ackmann, Dieter Bredemeier, Klaus Achilles
Knabenmannchaft 1962/63, Meister der Staffel Süd
o.R.: Wilfried Wenzel, Friedrich Scheel,Wilhelm Thies, Heiner
        Wente, Fritz Brinkel, Manfred Loose, Friedel Hahne
u.R.: Helmut Wehner, Hartmut Strunk
75jknaben1963 75jschueler1965
Knabenmannschaft der Saison 1963/64
o.R.: Friedrich Schütte, Eckhard Kern, Hans-Heinrich. Hahne,
        Martin Wiegand, Helmut Wehner
u. R.: Manfred Loose, Hans-Erwin Priester, Wolfgang Büttner
Schülermannschaft 1965, Meister der Staffel Süd
o.R.: Klaus-Peter Drescher, Friedel Hahne, Helmut Wehner,
Wilhelm Thies, Fritz Brinkel, Wilfried Wenzel, Heiner Wente,
Heinz Stemme
u. R.: Heinrich Meier, Hartmut Strunk, Wolfgang Büttner

Die Jugend-und Spartenleiter
    1946 -1947    Heinrich Wendt
    1948    Heinz Jess / Ulrich Grefe
    1949    Hans-Erich Held
    1950    Herbert Sobotta
    1951    Wilhelm Zuttermeister
    1952    Heinrich Hattendorf
    1953 - 1956    Wilhelm Zuttermeister
    1957 - 1958    Erich Kynast
    1959    Ernst Wittek
    1960    Helmut Seifert
    1961 - 1962    Wilhelm Hothan
    1963 - 1966    Erich Kynast
    1967    Heinz Bluhn
    1968    Wilhelm Struckmeier
    1969 - 1970    Erich Kynast
    1971    Gerd Drescher
    1972 - 1973    Wilfried Wenzel
    1974    Wilhelm Struckmeier
        Friedhelm Baule,
        Heinz Wittek
    1975    Dieter Lachmann
    1976 - 1977    Friedhelm Baule
    1978    Alwin Bussmann
    1979 - 1986    Andreas Watermann
    1987 - 1993    Dieter Grupe
    1994 - 1995    Matthias Burkhardt
    1996    Dieter Grupe

1969 knüpfte Erich Kynast wieder an „alte“ Zeiten an und begann erneut mit kontinuierlicher Jugendarbeit, auch wenn er diese Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr lange wahrnehmen konnte. Es sollte wieder ein Jahrzehnt dauern, bis der TuS eine A- Jugendmannschaft melden konnte. Die Betreuung der Knabenmannschaft übernahmen Gerd Drescher und die der Schüler Horst Westermann.

Im Kreis waren in den frühen 70er Jahren die alten Bezeichnungen für unsere Jugenden entfallen, die Altersklassen neu eingeteilt. In der Zukunft sollte es nur noch E- bis A- Jugenden geben; später kamen dann F- und G- Jugenden hinzu. Das Verweilen der Spieler in einer Klasse wurde mit zwei Jahren festgesetzt.

In den nächsten sechs Jahren existierten beim TuS durchgehend je eine D- und C- Jugend. Eine gerade noch überschaubare Anzahl von Spielern spielte in diesen Jahren in beiden Mannschaften. Es waren Akteure, die später auch in Rehrens Herrenmannschaften spielten, wie Friedrich-Wilhelm und Andreas  Watermann, Hermann Schwiezer, Rainer Wienke, Klaus Jäckel, Dieter Eickhoff, Rolf Schulte, Dieter Grupe, Wolfram Lachmann, Bernd Spitzer, Stefan Lindemann, Andreas Kassel, Frank Dräbert, Thorsten Körtge, Andreas Angelucci, Uwe und Dirk Wente und Uwe Kuhlmann, aber auch Spieler, die nur im  Jugendalter im TuS spielten oder  während und nach ihrer Jugendzeit den Verein verlassen haben. Zu ihnen zählten u.a. Holger Gellermann Dirk Schwiezer, die Gebrüder Mende, Wolfgang Schütte, Frank Schwarzkopf, Willi Meier, die Gebrüder  Kliemsch, Uwe Mantik, Bernd Gellermann, Andreas Wichmann, Dirk Wentzel, Ralf Bradt, Michael Scherf, Willi Jürgens, Oliver Steinecke, Andreas Lachmann, Detlef Schulte, Karsten Bredemeier, Heinrich Wilhelm Baule, Ingo Schütte, Goyco Prokraycic, die Gebrüder Loose, Dirk Monden, Uwe Gerber, Stefan Hanke, Frank Röbbeke, Thomas Läufer, Klaus Böhne und Klaus Bredemeier, dessen tragischer Tod im 1. Herrenjahr ein herber Verlust für den Verein war.

Eine Vielzahl von Betreuern kümmerte sich um diese große Anzahl von Spielern. Da haben Ali Alankaya, Alwin Bussmann, Jürgen Bonau, Gerd Drescher, Friedrich Hothan, Franz Heinemann, Dieter Lachmann und Heinz Siegel ebenso ihre Verdienste wie Friedhelm Baule, Wilfried Wenzel, Wilhelm Struckmeier und Heinz Wittek. Er würde den Rahmen dieser Chronik sprengen, würde man die Fülle der Mannschaften aus den Folgejahren, ihre Spieler und Betreuer, trotz aller Verdienste um den Verein, erwähnen wollen. Doch sollten Schwerpunkte, wie Kreis- und Staffelmeisterschaften oder besondere Ereignisse durchaus ihren Platz in dieser Chronik finden.

75jdjgd1978 75je21979
Saison 1978/79- Rehrens D-Jugend wird Staffelmeister
o.R.: Matthias Matthä, Stefan Evert, Andreas Busse,
        Frank Bödeker, Betreuer Dieter Grupe
u.R.: Matthias Wilkening, Bernd Grupe, Andreas
        Bredemeier, Oliver Sikora, Friedrich-Wilhelm Trute 
Unsere E- II-Jugend, Kreismeister der  Saison 1979/80
o.R.: Adrian Sapia, Guido Moritz, Alan Stephenson,
        Lutz Pfeiffer, Marc Fertig
u.R.: Volker Hildebrandt, Jens Meier, Andre’ Müller,
        Ingo Buttler, Sascha Wemke

Es dauerte bis in die Saison 1976/77 ehe dem TuS die Aufstellung einer E- und B- Jugend gelang. In den nächsten zwei Spieljahren nahmen alle Jugenden unter der Bezeichnung Jugendspielgemeinschaft Auetal am Spielbetrieb teil. Bemerkenswert war die Saison 1978/79 aus zwei Gründen; zum einen gelang seit langer Zeit wieder der Gewinn einer Staffelmeisterschaft, zum anderen hatte mit Andreas Watermann ein Sportler „vom  Fach“, der für die nächsten acht Jahre Fortschritt und Beständigkeit in den Jugendbereich bringen sollte, das Amt des Jugendleiters übernommen.

Unsere D- Jugend war in ihrer Klasse mit ihren Betreuern Dieter Grupe, Ewald Evert und Karl-Heinz Bredemeier mit 144:22 Toren und 34:2 Punkten überlegen Staffelmeister geworden und hatte in der Entscheidungsrunde die Jugend des TuS Lüdersfeld mit 7:1 klar bezwungen - eine stolze Leistung einer torhungrigen Mannschaft. Nicht nur nebenbei sei aufgeführt, daß die gleiche Jugend Vizemeister in der Hallenmeisterschaft geworden war.

Die folgende Saison war von einem beeindruckendem Zuwachs im Bereich der Jüngsten gekennzeichnet. Neben einer E-I und E-II Jugend wurde erstmalig eine F- Jugend aufgestellt. Der E-II Jugend gelang in dieser Saison mit 55:12 Toren und 30:6 Punkten erstmalig eine Kreismeisterschaft.

75jajgd1981 75jbjgd1981
A- Jugend(SG Rehren/Hattendorf) der Saison 1981/82
o.R.: Betreuer Andreas Watermann, Wolfgang  Schulze,
         Matthias Meier, Uwe Wente, Andreas Angelucci,
        Burkhardt Trute, Dirk Röwer, Uwe Struckmeier,
        Betreuer Rudi Wieczorek
u.R.: Friebert Gellermann, Christian Lindemann,
         Rolf Dettmer, Peter Bruns, Thorsten Körtge(liegend)
B- Jugend, Staffelmeister der Saison 1981/82
o.R.: Dirk Wente, Oliver Sikora, Michael Braun ,
          Matthias Matthä, Uwe Kuhlmann , Andreas
          Bredemeier, Betreuer Dieter Grupe
u.R.: Stefan Evert, Matthias Burkhardt, Wolfram
         Struckmeier, Friedrich Wilhelm Trute,
         Frank Bödeker, Bernd Grupe, Detlef Rauhut

In der Saison 1980/81 meldete der TuS seit einem guten Jahrzehnt wieder eine A- Jugend. Die Betreuer dieser Zeit, es waren im wesentlichen Andreas Watermann, Christel und Hans-Heinrich Hahne, Ingrid und Bernd Müller, Horst Westermann, Dieter Grupe, Dirk und Uwe Wente,  hatten außerordentlich gute Arbeit geleistet. Galt es doch, nicht nur eine große Anzahl Jugendlicher sportlich zu betreuen, sondern auch die Probleme zu bewältigen, die mit einem völlig unzulänglichen Sportplatz- die Jugenspiele wurden in Borstel ausgetragen-. zusammenhingen. „Nur mit außergewöhnlicher Einsatzbereitschaft und großem Engagement waren diese Schwierigkeiten  zu überwinden“, äußerte sich Jugendleiter Andreas Watermann zu diesen Zeiten. Daß auch die Jugendlichen jener Tage begeistert ihrem Hobby nachgingen, mögen die folgenden Zeilen bestätigen.75jbriefstefan

Im folgenden Jahr (81/82) spielten unsere Mannschaften endlich wieder unter eigenem Namen TuS Rehren A/O, die Spielgemeinschaften mit dem TSV Kathrinhagen und der TuSG Rolfshagen waren aufgelöst, mit dem SV Hattendorf wurde im Bereich der A- Jugend eine neue Spielgemeinschaft gegründet. Die Saison verlief außerordentlich erfolgreich.    Mit der C- Jugend war der TuS bereits 1980 in die Kreisliga aufgestiegen, die B-und  F- Jugenden wurden Staffelmeister in ihren  Klassen. Die F- Jugend stand somit im Endspiel um die Kreismeisterschaft und errang mit Christel Hahne und Gerd Krimpenfort, die die Jungs an diesem Nachmittag anstelle ihres Trainers Hans-Heinrich Hahne erfolgreich betreuten, ihren ersten Titel in einem spannenden Endspiel gegen einen gleichwertigen Gegner aus Haste/Riehe, der äußerst knapp mit 3:2 bezwungen wurde.

Andreas Watermann konnte in diesem Sommer den 70. Jugendspieler im TuS begrüßen, vergleichsweise dazu „kickten“ 1979 lediglich zweiunddreißig Spieler.

75jfjgd1981 75jcjgd1983
F- Jugend, Kreismeister der Saison 1981/82
o.R.: Stefan Dietz und Sascha Hothan
        (mit dem Blumenstrauß)
u.R.: Matthias Patsch, Jens Hahne, Kai Möller,
        Michael Güttlein, Andre’ Wenthe, Martin Güttlein
1983 - C- Jugend im Pokalfinale
o.R.: Detlef Rauhut, Thomas Heisler, Dieter Klinke,
        Maik Hartung, Adrian Sapia, Volker Müller,
        Betreuer Dieter Grupe
u.R.: Mirco Urban,Lars Schmidt, Jörn Krimpenfort,
        Alan Stephenson, Michael Fertig, Thomas Hillig

75jrolfhartenNicht weniger erfolgreich verlief die Saison 1982/83. Wie in den vergangenen fünf Jahren gelang es unseren Jugendfußballern einen Staffelmeister zu stellen. Diesen Titel und damit den Aufstieg in die Kreisliga sicherte sich erneut die E- Jugend unter ihrem Betreuer Hans-Heinrich Hahne. „Die C- Jugend schaffte“, so schrieb damals die Schaumburger Nachrichten, „mit dem Einzug in das Finale des Kreispokals eine Sensation, mußte sich aber dann dem hohen Favoriten VfR Evesen eindeutig geschlagen geben“.

Unsere E- Jugend setzte auch in der Saison 1983/ 84 ihren Höhenflug fort. Mit 40:0 Punkten und 124:8 Toren wurde sie Meister in der Kreisliga. Erfreulich war es, daß in dieser Spielrunde mit einer neu gegründeten F- Jugend nicht nur wieder alle Jugenden besetzt waren, sondern fünf von acht Mannschaften in der Kreisliga spielten. Unserer A- Jugend zeigte sich stark verändert Einige Spieler wie Rolf Dettmer, Uwe Wente, Bernd Spitzer, Torsten Körtge, Andreas Angelucci, Wolfram Lachmann, Uwe Struckmeier waren schon zum Ende der Saison 1982/83 in den Herrenbereich gewechselt, andere folgten.

Die Saison 1984/85 begann mit einem interessanten Jugendvergleichsspiel. Unsere B- Jugend maß ihre Kräfte mit der C- Jugend des Niedersächsischen Fußballverbandes, eine Referenz des NFV an die gute Jugendarbeit im Verein. Zum Saisonablauf berichtete die Schaumburger Zeitung in ihrem Beitrag vom 31.7.85:

 

Vierter Erfolg der D-11er Jugend / Jugendfußballer ziehen Bilanz
Rehren A.O.  Aushängeschild des Vereins ist auch in diesem Jahr die von Hans-Heinrich Hahne betreute D-11-er Jugend, die in der abgelaufenen Saison in ihrer Staffel ungeschlagen mit 32:0 Punkten und 110:10 Toren den 1. Platz und damit den Aufstieg in die Kreisliga erreichte. Seit die Mannschaft in der F-Jugend begann, ist dies bereits der vierte Erfolg in Serie.
Mit unterschiedlichem Erfolg schlugen sich die anderen fünf Jugendmannschaften des TuS. So mußte die E- Jugend nach einjähriger Zugehörigkeit zur Kreisliga den Weg zurück in die Kreisklasse antreten. Die C- Jugend wurde in der Kreisliga ebenfalls Letzter, steigt aber wegen mehrmaligen Antretens der Mannschaft aus Hagenburg niccht ab. Überaschend kam der Abstieg der B- Jugend. Besser machte es die A- Jugend, die in ihrer Staffel Vizemeister hinter dem SV Hattendorf wurde., mit dem in der nächsten Saison eine Spielgemeinschaft in der Kreisliga gebildet wird. Besonders viel Freude machte dem Verein die von Rudi Möller betreute F- Jugend, die in der Staffel der nachgemeldeten Mannschaften ihre ersten Gehversuche startete.

 

1985/86 - unsere Jugenden waren wieder alle durchgängig besetzt. Die D-11 Jugend spielte - die Jugenden des Kreises hatte sich bereits daran gewöhnt - in der Kreisliga eine dominierende Rolle und wurde wieder überzeugend Meister ihrer Klasse. Mit der Kreismeisterschaft war zugleich die Berechtigung zur Teilnahme an den Bezirksmeisterschaften verbunden. Trainer Hans-Heinrich Hahne denkt gern an die einmalige Situation zurück. “Die Teilnahme war natürlich etwas Besonderes. In der Vorrunde hatten wir gegen die Kreismeister der Kreise Diepholz, Nienburg und Hannover-Stadt anzutreten. Im ersten Spiel gegen die Sportfreude Ricklingen trafen wir auf eine fast profihaft wirkende Mannschaft. Wir verloren das Spiel mit 0:1. Das Spiel gegen Landesbergen/Leese konnten wir mit 3:1 deutlich für uns entscheiden und im entscheidenden Spiel gegen TuS Varrel kamen wir leider über ein Unentschieden nicht hinaus. Wenn auch das ganz große Ziel, die Bezirksmeisterschaft, nicht erreicht wurde, war doch die Gewissheit geblieben, ganz oben mitspielen zu können“.

Aus der A- Jugend des 2. Jahrganges, der in dieser Saison in einer Spielgemeinschaft mit Hattendorf spielte, wechselten Andreas Bredemeier, Maik Hartung, Bernd Grupe, Matthias Matthä und Frank Gerber in den Herrenbereich.

1986 legte Andreas Watermann sein Amt als Jugendleiter nieder. In seiner Amtszeit hatte das Leben in der Vereinsjugend einen ungeheueren Aufschwung genommen, es ist letztlich seiner Initiative und Arbeitskraft zu danken, daß die TuS-Jugend in diesen Zeiten in nie da gewesener Breite in den Tabellen des Kreises vertreten war. Als Jugendbetreuer haben ihn Hans-Heinrich Hahne, Gerd Krimpenfort, Dieter Grupe, Bernd Müller, Uwe und Dirk Wente, Achim Stemme, Heiko Stemme und Rudi Möller unterstützt.

Jugend der Saison 1987/88
o.R.:  Oliver Jack, Frank Gerber,Dirk Wehling, Alan Stephenson,
          Michael Fertig, Lars Schmid, Betreuer Dieter Grupe
u.R.: Carsten Hafenrichter, Thomas Heisler, Stefan Wendt,
          Jörn Krimpenfort, Markus Jochens, Dirk Stummeier
75jjugend1987

Sein Nachfolger wurde Dieter Grupe; er sollte dieses Amt bis in das Jahr 1993 bekleiden. Neben Betreuern, die schon in früheren Jahren Jugendarbeit geleistet hatten, kamen in seiner Amtszeit weitere hinzu. Sein Bruder Bernd, Jörn Krimpenfort, Matthias Matthä, Alan Stephenson, Oliver Jack, Marco Erber, Michael Fertig, Markus Jochens, Mario Wendt, Andre’ Dohm, Andre’ Müller, Andre’ Wenthe, Sascha Hothan, Matthias und Sascha Burkhardt, Klaus Baule, Denis Tomann, Andre’ Preiss, Hans Erdmann, Martin Pons, Jens Hahne und in jüngster Zeit waren es  Christian Ehlers, Klaus Stummeier, Albert Franke, Andreas Symolka, Markus Baule und Klaus Schönemann.
Die Arbeit von Betreuern ist mit wenigen Worten kaum umfassend zu beschreiben und zu würdigen. Neben sportlicher und pädagogischer Tätigkeit sind Zeit- und finanzieller Aufwand kaum messbar, Eltern und Betreuer fahren in aller Regel jährlich mehr als tausend Kilometer ohne jedes Entgeld und das Waschen der Sportbekleidung wird durch unsere Mütter seit jeher kostenlos durchgeführt. Dem Chronisten fällte es nicht schwer, im Namen des Vorstandes dafür herzlich zu danken.

Dieter Grupe konnte ein „geordnetes Heim“ übernehmen. Mit wenigen Ausnahmen waren auch in den folgenden sieben Jahren die Jugendklassen gut besetzt, wenn auch im Jahr 1990 in den Jugenden der C- bis A-Klasse eine Spielgemeinschaft „Deister/Auetal“ eingegangen werden mußte

Die Spielgemeinschaften blieben bis in die Saison 1996/97 bestehen, seit 1996 spielte die C- Jugend bereits wieder unter dem Namen TuS Rehren A/O.

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Die Mannschaft, die das „Double“ schaffte:
v.l.n.r.: Jens Hahne, Marco van de Löcht, Sascha Hothan,
Martin Güttlein, Andre’ Langer, Torwart Martin Schmidt,
Denis Tomann, Kai Möller, Michael Güttlein, Andre’ Preiss,
Karsten Wichmann, Andre’ Wenthe
zur Pokalmannschaft gehörten ferner: Georg Fuchs, Mike Hansch
Dieter Grupe
Spartenleiter der Fußballjugend

Erfolge gab es zahlreiche in dieser Zeit. Die erfolgreichste Jugendmannschaft, die je im TuS spielte, schaffte in der Saison 1987/88 das Double. Nicht nur, daß mit 96:10 Toren und 32:0 Punkten souverän die Meisterschaft gewonnen wurde, die Mannschaft erkämpfte sich in einem spannenden Endspiel gegen den SV Engern mit 2:1 den Kreispokal. Martin Güttlein wird dieses Spiel sicherlich nie vergessen, schoß er doch in der 70. Minute einen Eckstoß direkt ins Tor zum viel bejubelten Siegestreffer.

Nicht weniger erfolgreich war unsere Jugend in der Saison 1988/89. Mit sechs Jugendmannschaften war der Verein in die Serie gestartet und meldete zur Rückserie eine neue F- Jugend- die jungen Kicker erzielten in einer Halbsaison 65 Tore. Diese sieben Teams erreichten drei Staffelmeisterschaften, eine Vizekreismeisterschaft und zwei dritte Tabellenplätze.

„Eine der erfolgreichsten Serien“, so stand in Sport ‘91 geschrieben, war die der Saisom 1990/91.  Lagen die Erfolge und Titel früher meistens im Bereich einer Altersklasse, wurden die Lorbeeren in diesem Jahr von fast allen Mannschaften errungen. Herausragende Ereignisse waren die Kreismeisterschaft der E-II Jugend und der Kreispokalgewinn der A- Jugend. Im Spielbericht unserer E-II war zu lesen, „da  die Mannschaften des TuS und der SG Rolfshagen/Steinbergen punktgleich waren..., kam es zu einem echten Endspiel. Die Mannschaft des TuS ließ von Anfang an erkennen, wer Chef im Ring war. Aufgrund technischer Überlegenheit, einer guten Spielanlage und enormer Kampfstärke führte die Mannschaft schnell durch zwei Tore  von Marco Thies und Denis Pokrajcic. Damit war dem Gegner der Wind aus dem Segel genommen und mit einem sicheren 2:1 Sieg wurde die Kreismeisterschaft gefeiert“.

75je21990 E-II Jugend - Kreismeister der Saison 1990/91
Gerd und Jörn Krimpenfort betreuten die Mannschaft
o.R.: Christian Hille, Sebastian Hothan, Michael Wolfert
        Torben Stemme, Jan-Kaspar Look
u.R.: Nils Harting, Dennis Klabunde, Marco Thies, Denis
        Pokrajcic, Björn Gümmer und Christian Wolfert

Ohne die ganz großen Meisterschaften verlief die folgende Saison. Doch war es erfreulich, daß mit der B- Jugend der SG Deister/Auetal um die Betreuer Mario Wendt und Erich Lohmann ein Jahrgang die Kreismeisterschaft erreichte, der zuvor noch keinen Titel errungen hatte.

Unsere A- Jugend, die über einen Zeitraum von 12 Jahren erfolgreichen Fußball spielte, wechselte mit fast allen Spielern in den Herrenbereich.

In den folgenden Jahren war unsere Jugendsparte fast immer mit etwa zehn Mannschaften am Spielbetrieb beteiligt. Zwar bestand noch die Spielgemeinschaft aus den Vereinen SV Hattendorf, MTV Messenkamp, TuS Apelern und dem TuS, in der Praxis jedoch waren in den Mannschaften fast nur noch Spieler des TuS und dem SV Hattendorf vertreten. Eine Ausnahme bildete die A-Jugend, in der der TuS Apelern das größte Kontingent stellte. Für unsere Jugend war diese Spielgemeinschaft in den letzten Jahren von großer Bedeutung, da bei uns nur wenige Spieler zur Verfügung standen und diese in der Spielgemeinschaft „gut aufgehoben“ waren.

Ein wahrer Fußballboom setzte in den Altersklassen der Jüngeren ein. In der F- Jugend der Saison 1992/93 waren es nicht weniger als 32 Kinder, die am Training teilnahmen und als im Jahr 1995 der Spielausschuß des Kreises Kindern bis zum 6. Lebensjahr das Spielen um Punkte in Turnierform gestattete, waren unsere Jüngsten sofort dabei. Standard war es in dieser Zeit, mit mehreren Mannschaften einer Altersklasse die Punktspiele zu bestreiten - eine gute Basis für die Zukunft, auch unter dem Aspekt, über die Spielgemeinschaft neu nach zudenken. 

Erfolge sind sicherlich nicht alles, doch Stolz machen sie schon. Im Mittelpunkt der Saison 1993/94 stand unsere D-I Jugend, die unangefochten mit 59: 10 Toren und 20: 0 Punkten Kreismeister wurde und in der folgenden Saison gelang sogar die erfolgreiche Titelverteidigung. Über Staffelmeisterschaften konnten sich unsere Mädchen und Jungs des öfteren freuen. Die B- und C- Jugenden wurden in der Saison 1992/93 Meister ihrer Klassen, das gleiche gelang der F- Jugend in der Saison 1995/96. Auf einen besonderen Erfolg konnte unsere C- Jugend der Spielgemeinschaft TuS Rehren A/O/Hattendorf zurück-blicken. Sie wurde 1995 als zweite Mannschaft in der Vereinsgeschichte Kreispokalsieger. In Sport ‘95 wurde über einen begeisternden, spannenden Pokalfight berichtet, in dem unsere Spieler zu wahren Pokalhelden wurden.

Zweifacher Kreismeister - unsere D- Jugend
o.R.: Betreuer Matthias Burkhardt, Michael Wolfert,
        Dennis Schulte, Nils Harting, Betreuer Klaus Baule
        und Andre’ Müller
u.R.: Nils Baule, Roman Dyck, Johannes Look, Andreas
        Dyck, Johannes Wolfert, Sebastian Herzog
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Die Hallenmeisterschaften waren für unsere Jugenden in all den Jahren immer eine besondere Attraktion. Wenn auch Endrundenteilnahmen oft schon selbstverständlich waren, hatte es zu Meisterschaften noch nie gereicht. Doch jede Serie hat einmal ihr Ende. Im Winter des Jahres 1996 nahmen 12 Mannschaften an den Meisterschaften teil. Mit zahlreichen guten Platzierungen und zwei Meistertiteln gelang das bisher beste Ergebnis in der Vereinsgeschichte. Die große Sensation schaffte unsere C- Jugend - in Sport ‘96 berichtete der Jugendleiter von einem kleinen Fußballwunder- sie wurde im Feld einer starken Konkurrenz aus Obernkirchen, Hagenburg/Steinhude und Rodenberg erster Hallenkreismeister des Vereins. Der zweite Kreismeistertitel wurde in der gleichen Saison durch unsere F-II Jugend gewonnen. Die zweitjüngsten Kicker im Verein um Betreuer Klaus Stummeier ließen vom ersten Spieltag an keinen Zweifel aufkommen, wohin die Meisterschale gehen sollte und wurde souverän Meister ihrer Altersklasse.

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B - Jugend Kreispokalsieger im Jahr 1995
o.R.: Dieter Grupe, Björn Gümmer, Nurretin Ilhan,
        Viktor Turkuljuh, Christian Wolfert, Michael Wolfert
        Marco Thies, Dennis Schulte, Deni Pokrajcic,
        Spartenleiter Matthias Burkhardt
u.R.: Nils Harting, Daniel Gümmer, Andreas Enzi,
        Wisam Solah, Dennis Schöne, Markus Schöbel,
        Andreas Dyck, Sebastian Hothan, Markus Baule, Sven Wittek
G- Jugend, unsere Jüngsten
o.R.: Betreuer Albert Franke, Niklas Benito, Christoph
         Tegtmeier, Lars Erik Erdmann, Mariella Kiers,
         Daniel Stummeier, Karthik Senthoran,
u.R.: Jan-Philipp Krummfuß, JanineTtaube,
         Jan-Hendrik Franke, MoritzWatermann
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Sie sind die ersten Hallenmeister des TuS
o.R.: Roman Dyck, Dennis Schulte, Nik Pennings,
        Michael Wolfer,t Betreuer  Matthias Burkhardt
        und Klaus Baule
u.R.: Sebastian Herzog, Wisam Solah, Johannes
        Wolfert, Andreas Dyck
F- II Jugend, Hallenmeister im Jahr 1996
o.R.: Christoph Tegtmeier, Niklas Benito, Daniel
         Stummeier, Betreuer Klaus Stummeier,
         Mariella Kiers, Jan-Phiiipp Krummfuß
u.R.: Janina Taube,Jan-Christoph Seifert,
        Jordy Pennings, Lars Erik Erdmann

Berichtet man über Hallenfußball im Verein, so darf ein wesentliches Fußballereignis, das nunmehr seit vielen Jahren zur festen Tradition geworden ist, nicht unerwähnt bleiben. Im vergangenen Winter veranstaltete der Verein zum 13. Mal sein Silvesterturnier für die Jugend. Regelmäßig nahmen sechs Mannschaften an diesem Turnier teil und boten zur Freude der immer zahlreichen Zuschauer erfreulichen Hallenfußball.

Zum Bereich des Jugendfußball gehörten neben Wochenendfreizeiten am Bückeberg und im Schneegrund, Ausflüge an die Weser, Besuche im Zoo von Hannover und Fahrten an den Schieder-See, natürlich auch schöne Reisen in die Lüneburger Heide, nach Michelbach und Teilnahmen an großen Turnieren und Zeltlager in näherer oder weiterer Umgebung. Internationale Begegnungen werden unvergessen bleiben, wie die Pfingstjugenfreizeit der A- Jugend in Reichensachsen, das Turnier in Ockenburg, Holland oder die Teilnahme am Thor-Cup in Dänemark.

Im Jubiläumsjahr spielen im Verein neun Jugendmannschaften. Die Spielgemeinschaft Deister/Auetal gibt es lediglich noch in der A-Jugend. Die B- Jugend spielt in Gemeinschaft mit  der SV Hattendorf, beide Jugenden befinden sich in der Kreisliga. In der gleichen Klasse spielen die C-Jugend, E-I, E-II und  F- I Jugend. Die Jugendlichen im D- Jugendalter spielen  in zwei Mannschaften in einer Spielgemeinschaft mit Rolfshagen/ Steinbergen.

In der Kreisklasse befinden sich unsere  E III und die in Turnierform spielenden Mannschaften der F-II und G-Jugend.

Andreas Watermann, in der Verantwortung insbesondere des jüngeren Jugendbereichs, beurteilt die Situation, in der der Verein in seiner Jugendarbeit steht, recht positiv: “Im Moment erlebt der TuS, wie viele andere Vereine auch, einen wahren Boom im Jugendfußball. Zur Zeit spielen einschließlich der Spieler aus den Spielgemeinschaften über 120 Kinder und Jugendliche beim TuS. Wir profitieren von unserer guten Basisarbeit, unser Einzugsgebiet ist inzwischen das gesamte Auetal. Unsere Stärke ist die Erfahrung und die Qualifikation unserer Trainer und Betreuer, die dafür sorgen, daß sich die Kinder und Jugendlichen beim TuS ausgesprochen wohlfühlen.“
Eine kompetente Aussage, die zufrieden stimmt und im Bereich der Jugendarbeit unbesorgt nach vorne schauen läßt.

Der Turn- und Sportverein Rehren A/O hat insbesondere in den letzten Jahren eine nicht zu erwartende, kaum vorstellbare Unterstützung aus der Wirtschaft, aber auch aus privater Hand erfahren dürfen. In den Jahren 1996 und 1997 wurden alle Mannschaften in den Sparten mit Trainingsanzügen, Trikots oder Shirts neu eingekleidet.
Jugendarbeit ist ohne entsprechende Mitarbeit und Förderung nicht darstellbar. Über Jahrzehnte haben Betreuer und Eltern Freizeit, Interesse und Begeisterung, aber auch Geld in den Dienst der Jugendförderung gestellt.

Der Vorstand dankt allen aktiven Spielern für ihre Teilnahme am Mannschaftsport, den Trainern, Betreuern und Schiedsrichtern für ihr Engagement und nicht zuletzt der großen Zahl ehrenamtlicher Helfer, den  Rasen- und Gerätepflegern, den Müttern, die sich um die Reinigung der Sportbekleidung gekümmert, den Eltern, die die Jugendlichen zu den Spielen gefahren haben, aber auch jenen, die über Jahre den infrastrukturellen und wirtschaftlichen Bereich im Sportheim aufrecht erhalten haben.

Ohne diese ehrenamtlichen Helfer ist ein intaktes Vereinsleben nicht darstellbar.

 

   1996 - Die Fußballsparte feierte ihr 50jähriges Jubiläum
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stehend : Manfred Brandt, Wilhelm Hothan, Wilhelm Watermann (jun.), Ulrich Grefe
              Heinz Wittek, Werner Körtge, Heinrich Bredemeier
sitzend : Wilhelm Zuttermeister, Heinrich Bredemeier (Nr. 30), Friedrich-Wilhelm Berg,
             Heinrich Bredemeier (sen.) Friedrich Westermann

 

 


 

 

Erinnerungen an den TuS Rehren A/O der fünfziger Jahre

Wilhelm Zuttermeister, ein Freund der Jugend.

Jeder von uns Älteren hat hier und da seine eigenen Erfahrungen gemacht, wenn es darum ging, seinen Kindern zu erklären, warum dieses und jenes so und nicht anders durchgeführt werden sollte. Wer hört schon immer und gerne auf die gutgemeinten Ratschläge der Eltern.

1953/54 war es wohl. Die Rehrener Schülermannschaft, zu jener Zeit 12- bis 14-jährige Jugendliche, jagte hinter dem runden Leder her. An einem strahlend schönen Samstagnachmittag sollten wir in Großenwieden um Punkte kämpfen.

Vor dem Spiel, es war noch reichlich Zeit, stellte uns Herr Zuttermeister auf den Gegner ein. Plötzlich stutzte er. Fritz Held, unser Torwart, wollte gerade seine funkelnagelneuen gelben Schnürbänder in die ein wenig ramponiert aussehenden Fußballschuhe einziehen. "Zeig mal her, was willst du denn da für Schuhe anziehen?"

Wilhelm Zuttermeisters Stimme klang ein wenig ungehalten. Er besah sich Fritzens Lederzeug auf das genaueste, drehte und wendete es in seinen Händen.Vorschriftsmäßig geputzt sahen die Schuhe ja nun wirklich nicht aus. Herr Zuttermeister, ein trotz seiner schweren Beinverletzung kerniger, gestandener Sports­mann, erklärte uns nun erst einmal, wie wir alle künftig unser zum Fußballspiel benötigtes Schuhzeug zu warten hätten. Stollen, Sohle und Oberleder seien gleichermaßen pfleglich zu behandeln. Jeder Junge, der etwas auf sich halte, sei für die Schuhpflege selbst verantwortlich. Väter und Mütter hätten sich an der Reinigung von Fußballstiefeln in keinster Weise zu beteiligen.

Ich glaube, heute sagen zu dürfen, daß wir seinerzeit Wilhelm Zuttermeisters Ansprache in die Tat umgesetzt haben. Soweit ich mich erinnern kann, befanden sich unsere Fußballschuhe fortan vor jedem Spiel in allerbestem Zustand.

Übrigens, die Rehrener Schülermannschaft galt zu jener Zeit als Aushängeschild ihres Vereins. Im Jahre 1954 war sie es, die im spannenden Endspurt die Extener Jungs abfing und im ehemaligen Landkreis Grafschaft Schaumburg Staffelmeister wurde. Ich bin heute noch stolz darauf, dabeigewesen zu sein.

Zur damaligen Mannschaft gehörten Fritz Held, der reaktions­schnelle, katzengewandte und fest zupackende Torwart, sein Bru­der Arnold, der nimmermüde Halbstürmer, die konditionsstarken Gebrüder Mosler, der trickreiche Linksaußen Alfred Sauer (diese fünf Jungen bildeten die sogenannte Langenfelder connection; oftmals marschierten sie zu Fuß durch die Wälder, um sich auf dem Sportplatz an der Obersburg beim Training den letzten Schliff für die anstehenden Punktspiele zu holen). Des weiteren gab es da die Abräumer in der Läuferreihe, nämlich den kantigen Willi Scheller und das Kraftpaket Heinz Hauser aus Hattendorf. Der technisch versierte Günter Söffker, der kleine, flinke Gastwirtssohn Jürgen Müller und der torgefährliche Mittelstür­mer Fritz Wagner (Torschützenkönig der Staffel ! ) waren aus dem Team nicht wegzudenken. Als Mittelläufer damaliger Prägung war mir von Wilhelm Zuttermeister die Aufgabe übertragen worden, den ganzen Laden zusammenzuhalten. Meinen Mannschafts­kameraden sollte ich als Spielführer auch Vorbild sein. Ob mir das nun immer gelungen ist? Ich habe da noch heute so meine Be­denken. Auf jeden Fall sind wir Meister geworden. Und das war für uns alle eine großartige Sache.

Übrigens, nicht zu vergessen ist auch mein damaliger bester Spezi, der Struckmeier Willi. Ihn hielt zu seinem und unserem großen Leidwesen ein strenges ärztliches Verbot vom ständigen Einsatz in unserer Schülermannschaft ab. Und Willi war ein excellenter Einzelspieler im Kampf Mann gegen Mann. Willi war dem Fußball, ebenso wie wir anderen auch, geradezu verfallen. Er hätte so gerne immer mitgespielt. Die Umstände sprachen dagegen. Leider ! Ich bedaure es noch heute sehr.
Um noch einmal auf Wilhelm Zuttermeister zurückzukommen: ohne ihn wäre unser Erfolg zu damaliger Zeit überhaupt nicht möglich gewesen. Wir jungen Burschen aus jener Zeit können solchen Män­nern wie ihm für ihren ständigen Einsatz für den Sport im allgemeinen und für die Jugend im besonderen gar nicht genug danken.

Mir, dem heute 58-jährigen, möge Herr Zuttermeister nachsehen, daß ich ihn in meinem Bericht des öfteren mit seinem Vornamen angesprochen habe. Wilhelm Zuttermeister. der Name insgesamt bürgt für Qualität. Der ganze Mann stellte zu damaliger Zeit in Sportlerkreisen eine Institution dar. Er verdient noch heute unser aller großen Respekt.

Zu Weihnachten 1996 erhielt ich von Wilhelm Hothan, meinem ehe­maligen Mannschaftskameraden aus der I. Herren, eine Karte mit folgenden Zeilen (auszugsweise):

"Für das schöne Erinnerungsfoto (Mannschaftsbild aus dem Jahre 1957) an eine Zeit, die ich in meinem Leben nicht missen möchte, danke ich herzlich".

Lieber Wilhelm,
Du hast mir aus der Seele gesprochen. Jetzt weiß ich, warum es mich immer wieder einmal nach Rehren zieht. Der Ort Rehren A/0 erinnert mich an einen Zeitabschnitt in meinem Leben, den auch ich nicht missen möchte.

Manfred Brandt
Burgdorf (Han)
im April 1997





Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 11. Juli 2017 um 23:55 Uhr