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Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 28. August 2013 um 17:51 Uhr

75jFBplatz1947Die Geschichte unserer Fußballsparte ist so vielfältig und umfangreich, daß sie in ihrer Gesamheit unübersichtlich erscheinenden würde, würde man man ihre Inhalte nicht aufteilen. So findet der Leser bei der Schilderung der Ereignisse der Nachkriegszeit einen Bereich des Herrenfußballs, einen weiteren des Jugendfußballs vor. Die kurze Zeit vor 1945 wurde zusammengefaßt.

„Im Gründungsjahr 1922 wurde im Verein Fußball als Mannschaftssport bestimmt nicht gespielt“, daran konnte sich Fritz Schaper mit Sicherheit erinnern.

Wann es so richtig begonnen hat, weiß niemand genau zu sagen. Halten wir uns an die Fakten, dann werden wir das Jahr 1926 zur Geburtsstunde der Fußballsparte erklären müssen. In diesem Jahr, genau am 18. Juli, verlor eine Rehrener Schülermannschaft beim Kreisspielfest in Rinteln ein Freundschaftsspiel gegen SC „Schwalbe“ Möllenbeck. Danach war es über eine lange Zeit ruhig um den Fußball. Konkreter wurden die Ereignisse schon im Jahr 1937. Rehrener Jungs spielten Fußball zwischen den Häusern auf der Wiese des Landwirt Heinrich Struckmeier, Nr. 3. Tore gab es noch nicht. Zwei Jacken oder Mützen dienten als Torpfosten und schon konnte das Spiel beginnen. Die Fußbälle stiftete der Apothekersohn Rudolf Grein. Da Lederbälle rar und sehr teuer waren, wurde zunächst mit Gummibällen gespielt. An der Begeisterung der Jungen änderte sich deswegen nichts, denn Technik war schon damals Trumpf in Rehren. Den ersten Lederball brachte Ludwig Büthe, Fahrradhändler in Rehren, aus der Landeshauptstadt mit. „So ein Lederball war damals sehr teuer und Geld knapp“, wußte Wilhelm Zuttermeister zu berichten. Die Jugendlichen „besorgten“ Hühnereier in ausreichender Menge, die Ludwig Büthe in Hannover zu einem guten Preis in bare Münze umsetzte, um so das runde Leder zu erstehen.

75jFB1939 1939 - Herrenmannschaft des TuS in Obernkirchen
           „die Männer der ersten Stunde“
o.R.:  Heinrich Niemann, Heinrich Anderten, Heinrich Kramer,
          Siegfried Nicklas, Heinrich Hahne, FritzBredemeier
u.R.: Heinrich Biermann,Wilhelm Zuttermeister, Wolfgang
         Hübner, Heinrich Bredemeier Nr. 10

In dieser Zeit wurden auch die ersten Schritte zur Gründung  einer Fußballsparte unternommen. Rudolf Grein und Wilhelm Zuttermeister sammelten Rehrens Fußballjugend um sich und gründeten die erste Jugendmannschaft. Um Meisterschaft und Punkte ging es zunächst noch nicht; doch ist bereits in der Saison  1937/38 die erste Teilnahme an Punktspielen verbürgt und im Jahr 1938 stand unsere Mannschaft neben den Jugenden aus Engern, Rinteln, Nammen, Bückeburg, Stadthagen und Obernkirchen im Wettstreit  um die Meisterschaft.

Im März 1939 kämpfte unsere Herrenmannschaft um die Bannmeisterschaften. Die erste Mannschaft spielte im ersten Spiel der Vereinsgeschichte in der folgenden Aufstellung.

Wilhelm Zuttermeister
Heinrich Kramer           Heini Niemann
Heinrich Biermann     Heinrich Anderten  Heinrich Bredemeier, Nr. 10  
Heinrich Hahne          Wolfgang Hübner
Alfred Kramer     Siegfried Nicklas     Fritz Bredemeier

Natürlich gab es damals noch keine Viererkette, keinen Libero; es gab einen rechten Verteidiger und einen linken Verteidiger, neben dem Mittelläufer spielte der rechte Läufer und der linke Läufer, und damit wußte ein jeder, wohin er gehörte. Taktische Spielchen, wie eine Spitze oder zwei, offensives oder defensives Mittelfeld waren in dieser Zeit fremde Begriffe. Wen der Trainer auf Rechtsaußen aufstellte, der spielte auf der rechten Seite und das war’s. Nachfolgende Generationen haben immer wieder behauptet: „Fußball kann so einfach sein“.

Unsere Mannschaft schied bei den Bannmeisterschaften nach Siegen gegen Stadthagen und Engern mit 3:12 in der Vorrunde gegen SV Obernkirchen aus. Es war ein denkwürdiges Spiel. Zur Halbzeit führte unsere Elf noch mit 3:2 Toren, alle drei Tore erzielte Fritz Bredemeier. Nachdem in der 2. Halbzeit drei unserer besten Spieler des Feldes verwiesen wurden, hatten die Mannen vom Ochsenbruch leichtes Spiel und reisten zu den Endspielen ins westfälische Hamm.

Gespielt wurde auf der notdürftig zum Fußballplatz hergerichteten Wiese oberhalb der Stemmenmühle. Zu den Auswärtsspielen fuhr die Mannschaft auf Fahrrädern und es ist nur selten vorgekommen, daß ein Spieler gefehlt hat. Trikots gab es keine - ein weißes Hemd, dazu eine schwarze Turnhose, das waren die Standardfarben in jenen Zeiten.

Während des 2. Weltkrieges kam der Sportbetrieb in Rehren völlig zum Erliegen. Einzelne Spieler suchten die Möglichkeit zur sportlichen Betätigung in Spielgemeinschaften bei anderen Vereinen, aber an einen geregelten Spielbetrieb war wegen der Kriegsgeschehnisse nicht zu denken.

Das änderte sich mit Beendigung des Krieges sehr schnell. Schon 1945/46 wurde auf der Wiese, die die Gemeinde vor dem Krieg von dem Landwirt Heinrich Meier gekauft hatte, notdürftig in Eigenarbeit und mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde hergerichtet und spielfähig gemacht. In der Versammlung vom 18. Mai 1946 wurde ein Spielausschuß gegründet, dem Fritz Meier, Fritz Stemme, Werner Grefe, Heinz Eickhoff und Fritz Wilkening angehörten. Als Trainingsabende wurden für die 1. Mannschaft der Dienstag, für die 2. Mannschaft der Mittwoch festgelegt; freitags wurde gemeinsam trainiert. Die Jugendmannschaft trainierte donnerstags. Bei schlechtem Wetter, so hieß es ausdrücklich, wurde im Vereinslokal im Saal Geräteturnen betrieben.

Trainer der 1. Mannschaft war Werner Grefe, der auch die Jugendmannschaft betreute. Um die Reserve kümmerte sich Otto Höfs.

Das erste Nachkriegsspiel wurde gegen den VfR Hattendorf durchgeführt. Es waren u.a. Wilhelm Zuttermeister, Friedel Bade, Fritz Meier, Heini Bredemeier, Hans-Erich Held und Fritz Stemme, die den Nachbarn im ersten Ortsderby schlugen und mit 1:0 gewannen; das goldene Tor schoß Fritz Meier, Besitzer des  heutigen Mühlenhofes.

12. September 1948 in Apelern- 1. Mannschaft des TuS
o.R.:  Heinrich Bredemeier, Heinz Jess, Heinz
          Ogurrek, Werner Grefe, Jupp Koslowski,
m.R.: Bruno Pätzel, Hans-Erich Held, Fritz Dorn
u.R.:  Konrad Watzke, Ulrich Grefe, Ernst Radtke
75jFB1948

Im Sommer 1946 begannen die ersten Ausscheidungsspiele zur Eingruppierung in Spielklassen. Unsere 1. Mannschaft wurde nach erfolgreichen Spielen im K.O.-System gegen SV Obernkirchen und VfL Bückeburg in die 1. Kreisklasse, die Reserve in die 2. Kreisklasse eingegliedert. Beide Mannschaften spielten recht erfolgreich und erreichten zum Abschluß der Herbstserie je einen 3. Tabellenplatz, den die 1. Mannschaft bis zum Saisonende halten konnte. Dieser Platz genügte, um in der nächsten Saison in die Kreisliga eingestuft zu werden. Folgerichtig spielte auch die Reserve in der Kreisliga-Reserve.

1947, die Entwicklung schritt weiter voran. Die Fußballer brauchten nicht mehr auf Fahrrädern zu den Auswärtsspielen zu radeln. Heinz Nickel aus Südhagen und Heinrich Wendt fuhren mit schöner Regelmäßigkeit mit einem alten Holzkocher, einem Wehrmachtsfahrzeug, zu den Spielen und wenn das Fahrzeug unterwegs mal streikte, dann mußte der Heimweg zu Fuß angetreten werden, und von Engern nach Rehren waren es auch damals 13 Kilometer.

Ebenso stellte August Beyer, Vater des späteren Molkereibesitzers Theo Beyer, seinen Milchwagen, ein MAN-310, für die Fahrten zu den Spielen zur Verfügung. Gut 40 Personen fanden auf dem Fahrzeug Platz. Mitfahrende Fans zahlten eine Mark Fahrgeld.

Friedrich Westermann strich, wie es der Vorstand beschloß, die Fußballtore schwarz-weiß und die ersten Netze aus Beständen der Alliierten wurden aufgehängt.

Im sportlichen Bereich hatten sich die Mannschaften etabliert und die Pflichtspiele waren inzwischen zur gewohnten Routine geworden. 1948 wurde der Spielausschuß neu besetzt, in ihm waren neben Werner Grefe, Heinz Jeß, Günter Wenzel und Hans Bernhard vertreten. Platzwart war Heinrich Wendt, der diese Aufgabe mit unterschiedlicher Unterstützung bis in die 70er Jahre  ausübte; Genau ist dies nicht mehr festzustellen, doch weist das Kassenbuch aus dieser Zeit  die „Ausgabe“  für eine Kiste Zigarren aus, ein untrügliches Zeichen dafür, daß Heinrich Wendt immer noch den Rasen mähte, den Platz abstreute und in Ordnung hielt. Gustav Gottschlich wurde Ballwart und Erich Bechmann Betreuer - Funktionen, die in der damaligen Zeit außerordentlich gewichtig waren, denn Fußbälle wurden noch geflickt und eingefettet-und das bedeutete Arbeit. Zusätzlich waren sie Linienrichter, das wiederum war eine angenehme Funktion. Linienrichter waren beitragsfrei und brauchten bei Auswärtsspielen keinen Fahrtkostenanteil zu zahlen. Der neue Spielausschuß regierte zusammen mit Sportwart Wilhelm Zuttermeister mit harter Hand und forderte alle Spieler auf, vor den Spielen pünktlich zur Mannschaftsbesprechung im Vereinslokal und eine Viertelstunde vor Spielbeginn auf dem Spielfeld zu sein. Den Spielern wurde untersagt, auf dem Weg zum Sportplatz Fußballschuhe zu tragen.

75jFB1950 Saison 1950/51 - 1. Mannschaft
Jupp Koslowski, Hans-Erich Held, Heinrich Hartebrodt
Herbert Koschella, Werner Grefe, Heinz Ogurrek,
Heinrich Bredemeier, Bruno Pätzel, Willi Sostmann,
Torwart Leo Ciselski,

Die Arbeit trug Früchte, denn zum Abschluß der Saison 1948/49 fanden wir unsere Mannschaften im ersten Dritttel der Tabelle einer leistungsstarken Klasse, in der u.a. der TuS Hessisch Oldendorf, SV Engern, TuS Rodenberg und TuS Apelern unsere stärksten Gegner waren. TuS-Torwart Uli Grefe schrieb in seinen Aufzeichnungen über die Auswärtsbegegnung gegen TuS Apelern den folgenden Bericht:

„Apelern ist sofort im Angriff. Jupp schaltet am schnellsten und ist an diesem Tag unser bester Mann. Nach zehn Minuten hat Rehren sich gefunden.Werner gibt eine feine Flanke herein, Konrad macht das 1 : O für uns. Werner wird zu wenig angespielt; er läuft mehrmals schön nach innen, doch keiner geht so recht darauf ein.
Es wird zu viel rechts gespielt, und da ist nichts los. Unsere Hintermannschaft ist wieder gut; auf’s Tor kommen nur ungefährliche Bälle. 20 Minuten nach dem Seitenwechsel schießt Werner das 2. Tor für uns, und bald darauf macht Konrad das 3 : O. Damit ist unser Sieg sicher.
Schiedsrichter Rohloff aus Rodenberg trifft viele Fehlentscheidunge nund, begünstigt Apelern. Er ist nicht fähig, ein Kreisligaspiel zu leiten. Der Apelerner Sturm wird von unserer guten Hintermannschaft meistens schon vor dem Strafraum gestoppt. Nur wenige Male muß ich retten. Heinz Jeß läßt den Linksaußen nicht zur Entfaltung kommen. Unsere Läuferreihe kämpft famos, Hans-Erich  sicher wie immer, Bruno und Fritz kampfstark. Zehn Minuten vor Schluß fällt nach einer Ecke das Ehrentor für Apelern - Fehler von mir. Ich hätte heraus und fausten müssen. Den Kopfball des Halblinken kann ich nur noch berühren. Die letzten Minuten keine Gefahr mehr. Mit 3 : 1 haben wir einen wichtigen Auswärtssieg errungen.

Nach der Saison 1948/49 hat es im Fußballkreis eine Umstrukturierung gegeben, denn die  Vereine der Kreisliga spielten danach alle in der 1. Kreisklasse Schaumburg.

In der folgenden Saison entging man nur knapp dem Abstieg, mit 9: 25 Punkten wurde nur der vorletzte Platz erreicht.

Unsere Reserve, Meister der Saison 1953/54
o. R.: Adolf Peter, Heinrich Stemme, Wilhelm Hothan,
          Rupert Gnad, , Günter Ulbrich, Fritz Böger,
m.R.: Walter Naguschewski, Ernst Wittek, Siegfried Kaufmann
u.R.: Wilhelm Watermann, Richard Nolte, Wilhelm Siebert
75jFB1953

1950 übernahm Gustav Gottschlich und 1952 Herbert Pleuhs für je zwei Jahre das Amt des Sportwartes, ehe Wilhelm Zuttermeister dieses für einen Zeitraum von vierzehn Jahren ausfüllte.

Unsere Mannschaft  spielte in diesen vier Jahren zunächst in der zwei geteilten Kreisklasse in der Gruppe A, später in der eingleisigen Kreisklasse. Empfindliche Niederlagen, aber auch glanzvolle Siege notierte der Chronist aus diesen Zeiten. „Engerns glanzvolle Stürmerparade in Rehren“ beschreibt die „SZ“ die wohl höchste Niederlage mit 3:9 gegen den SV Engern  und „In Rehren hängen die Trauben hoch“ wurde der nachfolgende Bericht (SZ v. aus Oktober 1951) eingeleitet.

„Der lanschaftlich schönste  Sportplatz unseres Kreises hat es nun einmal in sich. Das mußte der Herbstmeister am Sonntag wiederum erfahren. Hinzu kam, daß die Platzherren eines ihrer besten Spiele dieser Serie lieferten. Ihre Hintermannschaft mit dem ausgezeichneten Torwart Möller und dem Mittelläufer Werner Grefe bildeten 90 Minuten ein Bollwerk, an dem die Oldendorfer Angriffe scheiterten. Oldendorfs Hintermannschaft mußte sich strecken, um den immer gefährlichen Sturm der Platzelf zu bremsen“ .

Unserer Elf, die in Heini Möller, Werner Grefe, Heinrich Bredemeier und Willi Steding ihre besten Akteure hatten, wurde eine ausgezeichnete Leistung bestätigt.

Im administrativen Bereich waren die Vorstände nicht untätig. Wilhelm Zuttermeister, Uli Grefe und Heinrich Wendt hatten ihre Schiedsrichterlizenz erworben, blau-gelbe Eckfahnen zierten dem Sportplatz und die Fahrten zu Auswärtsspielen wurden mit den  Autobus durchgeführt. Spieler zahlten 40 Pfennig und Zuschauer 1.20 DM und zum ersten Mal wurde der 1. Mannschaft durch den Vereinswirt Müller ein Satz Trikots mit einem Koffer gespendet. Für die Schiedsrichter beschaffte der Verein eine Schiedsrichterkluft. Das erste Vereinsabzeichen, noch in schwarz-weoß gehalten, wurde entworfen und in einer unbekannten Stückzahl zum Preis von DM 200.- erworben. Wilhelm Zuttermeister erinnnert sich, daß auch in dieser Zeit die Vereinsfarben festgelegt wurden, die Trikots in zitronengelb, die Hosen und Stutzen in blauer Farbe.

75jFB1957 1957 1. Mannschaft
o. R.: Wilhelm Hothan, Heinz Wittek, Sinold Kurzidim,
         Günter Söffker, Willi Jürgens
m. R.: Fritz Knöner, Elmar Kurzidim, Horst Senf,
u. R.:  Günter Ulbrich, Manfred Brandt, Alfred Sauer

Unsere Mannschaften gehörten bisweilen zu den stärksten im Kreis. Mit Abschluß der Saison 1954/55 belegte unsere 1. Mannschaft den 2. Platz und wurde hinter dem TSV Exten Vizemeister, unsere Reserve konnte in der Saison 1953/54 in der Kreisklasse B den Titel eines Herbstmeisters verbuchen.

Natürlich hatte sich auch das Mannschaftsgefüge geändert. Spieler hatten zu spielen aufgehört, Jugendspieler waren nachgewachsen. Die Kämpen der Nachkriegszeit- um nur einige zu nennen-  wie Wilhelm Jarzak, Uli Grefe, Bruno Pätzel, Heini Bredemeier, Heinz Jeß, Hans-Erich Held, Werner Grefe und Willi Sostmann aus der 1. Mannschaft wie auch  Werner Körtge,  Konrad Watzke undHerbert Sobotta, aus der 2. Mannschaft hatten die Stiefel an den berühmten „Nagel“ gehängt, andere wie, Ernst Wittek, Willi Steding, Günther Ullbrich, Heini Möller, Sinold Kurzidim, Herbert Pleuhs, Horst Senf, Hans Klabunde, Horst Prasuhn und der junge Wilhelm Hothan bildeten den Grundstock der ersten Mannschaft.

Zum Stamm der Zweiten waren Spieler wie Reinhard und Adolf Peter, Richard Nolte, Willi Siebert, Walter Naguschewski, Siegfried Kaufmann, Heini Stemme, Wilhelm Watermann Hans Koschella, Jupp Hafenrichter, Fritz Stummeier und Heinrich Böger gekommen. Ihre Namen alle aufzuzählen, würde den Rahmen einer Chronik sprengen.„Glanzvolle Jahre waren es um 1955“, schwärmte Manfred Brandt, erstklassiger Torwart in dieser Zeit. In diesen Jahren war eine neue Generation im Herrenbereich nachgewachsen. Die Torwarte Rupert Gnad und Manfred Brandt, die Abwehrexperten Willi Jürgens, Rolf Maschmeier, Willi Baule und im Mittelfeld Heinz Wittek, Elmar Kurzidim, Fritz Knöner, Günter Söffker und Karl Hafenrichter sowie die Stürmer Helmut Lamm, Bodo Kautz und Ewald Waltemathe ergänzten ein Team älterer Spieler.

Unsere 1. Mannschaft in den 60er Jahren
o.R.:  Wilhelm Baule, Wilhelm Struckmeier,
         Heinrich Bredemeier, Heinz Wittek, Hans Freche
u.R.:  Jürgen Kurth, Hans Riemann, Hans Ossenkop,
         Arno Held, Wilhelm Bradt
75jFB60er

Noch in der Saison 1955/56 zählte unsere 1. Mannschaft zu den Spitzenteams des Weserkreises, spielte in den folgenden Jahren im gesicherten Mittelfeld, um mit Beginn der frühen 60er Jahre ständig gegen  den Abstieg zu spielen. In der Saison 1964/65 war der Abstieg nicht mehr abzuwenden, die Mannschaft belegte den 13. und letzten Tabellenplatz und stieg in die 2. Kreisklasse ab.

Unsere Reserve war offensichtlich in der Saison 1956/57 abgestiegen, denn sie spielte in der folgenden Saison in der 3. Kreisklasse, belegte dort in den nächsten zwei Jahren einen erfreulichen 3. und 4. Tabellenplatz, bis es auch dort bergab ging. 1965 hörte unsere Zweite auf zu existieren und sollte erst in der Saison 1967/68 wieder um Punkte spielen.

Karl-Heinz Ostfeld war 1956 als Betreuer zunächst immer noch für die 1. Mannschaft zuständig, doch auch hier übernahm eine neue Generation Verantwortung. Erich Kynast war nach Rehren gezogen, Heinz Reese, Anton Pustkowski und Horst Langner kümmerten sich um die  Betreuung und das Training der ersten Mannschaft;  Ernst Wittek und Erich Parnow hatten ihr Herz für die Reserve entdeckt.

Packende und spannende Spiele boten unsere Herrenvertretungen auch in dieser Zeit den Zuschauern. „Schön und fair, meldete uns unser Gewährsmann aus Rehren A/O“, vermerkte die SZ am 16.9.1956 in einer knappen Meldung:

„Die Gastgeber kamen durch Kurzidim I auf 2:0. Kurzidim II sorgte durch einen Kopfball für den Halbzeitstand von 3:0. Nach dem Wechsel erzielte Helmut Lamm das 4:0, nachdem er vorher elegant an seinem Gegner vorbeigegangen war."

Helmut Lamm war eines der großen Talente, das beim TuS groß geworden war. Bis 1956 trug er die Farben des TuS und spielte danach in höherern Klassen.

Zum Ende des Jahrzehnts verbuchte unsere Elf letztmalig große Siege. 6:1 wurden die Mannschaften des SV Krainhagen und TuS Großenwieden eindeutig bezwungen und der 7: 0 Erfolg gegen TSV Algesdorf hatte nochmals Hoffnungen geweckt. Doch zweistellige Niederlagen gegen SV Obernkirchen oder Fischbeck hatten ihre eigene Sprache. In der Jahreshauptversammlung 1958 forderte Wilhelm Zuttermeister die aktiven Sportler zu größerem Einsatz auf, „damit sie keine Abstiegskandidaten werden“. Und 1960 wurde im Protokollbuch festgehalten, daß fünf Spieler der 1. Mannschaft den Verein verlassen hätten. Wenig später wurden unsere Spieler aufgefordet, 1.- DM monatlich zu zahlen, um die Fahrtkosten für die Spieler aus Hannover zu decken. Über die letzten Monate bis zum Abstieg unserer 1. Mannschaft war aus Unterlagen nur wenig zu entnehmen. In der 2. Kreisklasse verblieb die Mannschaft bis zur Saison1967/68.

In der Jahreshauptversammlung am 10.12.1966 wurde Heinrich Bredemeier zum 1. Vorsitzenden gewählt, sein Sportwart wurde Heinz Wittek. Zu Mannschaftsbetreuern wählte die Versammlung Erich Drescher und Otto Voigt. Heinrich Bredemeier hatte von Anfang an keinen Zweifel daran gelassen, daß er seine Schwerpunkte im Bereich des Fußballs setzen würde und nur ein sportliches Ziel vor Auge habe, Meisterschaft und Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Die Zusammensetzung des Vorstandes des Jahres 1968 bestätigte diese Absicht deutlich. Mit Werner Körtge als 2. Vorsitzenden, Wilhelm Hothan als Kassenwart und Wilhelm  Struckmeier als Sportwart waren  Männer in die Vereinsführung gewählt worden, die sich dieser Zielsetzung stellten.

Mit 40: 8 Punkten und 89:16 Toren wurde 1968 unangefochten die Meisterschaft gewonnen und der Aufstieg in die 1. Kreisklasse erreicht.

Die Mannschaft, die den Aufstieg schaffte:

Tor : Arno Held
Verteidigung : Klaus Ehlers  Willi Baule  Willi Jürgens
Willi Bradt  Friedhelm Schulte
Mittelfeld : Jürgen Kurth  Heiko Baake  Heinrich
Bredemeier  Hans Ossenkop  Heinz Wittek
Friedrich Ackman , Thomas Riek
Sturm : Hermann Läufer  Horst Westermann  
Hans Freche  Heinz-Jürgen Pätzel

Besonders erfreulich war es, daß neben den Erfolgen der 1. Mannschaft mit Beginn der Saison 67/68 wieder eine 2. Mannschaft und zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte eine Alt-Herren Mannschaft zum Spielbetrieb gemeldet worden war. Sie sollte zunächst bis zur Saison 1970/71 spielen. Spieler früherer Jahre wie Heinrich Bredemeier, Werner Körtge, Wilhelm Hothan, Willi Jürgens aber auch Alberico Angelucci, Alwin Bussmann, Heini Stemme, Günter Ullbrich, Sinold Kurzidim, Werner Grupe, Josef Quotschalla, Heinz Siegel und Heinz Wittek hielten sich in dieser Mannschaft fit.

In der Saison 1972/73 meldete der TuS zum ersten Mal eine Hallenmannschaft. Die Aufzeichnungen über die Hallenturniere waren recht lückenhaft, im Winter 1977 war unsere Mannschaft in der Staffel 2 vertreten und im darauf folgenden Jahr, es wurde im Kreis Rinteln zum letzten Mal vor der Kreisreform eine AH-Hallenrunde ausgetragen, wurde sie ungeschlagen Meister ihrer Klasse.

Heinrich Bredemeier, Vorsitzender, Trainer und Betreuer zugleich, verfolgte weiterhin beharrlich sein Ziel, die Stärkung der Herrenmannschaften. Spieler wie Fritz Brinkel, Dieter Preiss, Friedrich Wieggrebe und Heinz Siegel waren in die Mannschaft hineingewachsen. In der Saison 69/70 wurden beide Mannschaften Herbstmeister und zum Saisonende gelang auch beiden die Meisterschaft.

Spieler der Meistermannschaft
Dieter Bredemeier
Klaus Ehlers       Heinrich Bredemeier     Friedhelm Schulte
Fritz Brinkel                  Heinz Siegel
Horst Westermann   Jürgen Kurth    Friedrich Wieggrebe
Dieter Preiss           Hans Freche

Unsere 1. Mannschaft war in die Bezirksklasse aufgestiegen. Es war der größte Erfolg, den je eine Rehrener Fußballmannschaft erreichte. Im Folgejahr, in der Saison 70/71 stellte der Vorstand zum ersten Mal einen Spielertrainer ein, Dieter Kunze von der SpVg Pyrmont war zum TuS gewechselt. Mit ihm wurde unsere Elf Herbstmeister und erreichte zum Saisonende einen großartigen 4. Tabellenplatz. Vor mehr als 600 begeisterten Zuschauern wurde im Heimspiel gegen VfB Eimbeckhausen mit 3:1 die Herbstmeisterschaft errungen. „Wir hätten weit höher gewinnen können“, lächelt Dieter Kunze noch heute über das damalige Spiel, „zuerst verschoß „Stopper“ Baule einen Elfmeter, danach hab ich’s ihm nachgemacht“. 

75jFBkunze Dieter Kunze
Verbandsligaspieler bei der SpVg Pyrmont,
wechselte in der Saison 70/71 als Spielertrainer  zum TuS

Die SZ zitierte Sportwart Willi Struckmeier, er halte es für „nicht unmöglich“, daß Rehren einmal zu den Bezirksligisten gehören wird.

Dieses Vorhaben wäre in der Saison 71/72 auch fast gelungen, unser Team verfehlte nur knapp den Aufstieg und mußte sich mit dem undankbaren 3. Tabellenplatz zufrieden geben. „In Nettelrede oder gegen MTSV Aerzen hätten wir alles klar machen können, doch wegen einer katastrophalen Schiedsrichterleistung verloren wir in Nettelrede 2:1 und gegen Aerzen gelang nur ein 2:2 Unentschieden“, denken Dieter Kunze und Friedhelm Baule noch immer ein wenig wehmütig an großartige Zeiten zurück.

Trainerstationen

1971 - 1973 Dieter Kunze 
1973 - 1974 Dieter Kunze/Siegfried Scheuer
1974 - 1975 Jeff Habets/ Dieter Kunze
1975 - 1976 Helmut Daseler
1976 - 1986 Dieter Kunze
1986 - 1987 Manfred Meier
1987 - 1991 Reiner Schlüter
1991 - 1992 Wilhelm Struckmeier
1993 - 1995 Olaf Meyer
1995 - 1997 Andreas Watermann

Die 1. Mannschaft spielte bis zur Saison 1975/76 auf Bezirksebene. Den Kern der Mannschaft bildeten in dieser Zeit eine Vielzahl von Akteuren. Allein acht Torwarte waren es, die das Gehäuse hüteten. Mit Dieter Bredemeier war die Mannschaft in die Bezirksklasse aufgestiegen; Heiner Gellermann, Werner Sapia, Dieter Lötzke, Christian Kochan, die Torleute Sostmann, Bankes und Reiner Voth, sogar Hans-Georg Bach waren zuverlässige Stützen der Mannschaft, „wenn auch so manches Tor sicherlich auch auf Kosten der Torhüter ging“, vermerkte Werner Sapia kritisch und dachte an sein „schönstes“ Tor. „Was soll ich machen? Ball macht hopp, hopp und ist im Tor“.

Es war ein illustrer Kreis, der da im Bezirk kickte. Rolf Jürthe war aus Michelbach gekommen, Friedrich Hothan und Heini Hattendorf aus Stadthagen und die Hannoveraner Walter Pöppler und Werner Schmidt, der Trainer „Jeff“ mit seinem Landsmann  Rombus, Siegfried Scheuer und Volker Grundmann, dazu kamen, in der Abwehr Heinrich Bredemeier, Willi Baule, Bernd Müller, Wilfried Schulte, Werner Söffker, im Mittelfeld Fritz Brinkel, Wilfried Wenzel, Martin Wiegand, Peter Tietz; Klaus Drescher, Klaus Ehlers, Jürgen Kurth, Heinz Riemann, Günther Möller, Heinz Siegel, Heinz Wittek und im Sturm Friedhelm Baule, Hans Freche, Dieter Kunze, Dieter Preiss, Horst Westermann, Friedrich Wieggrebe, Fritz Schelenz, Ernst Begemann, Wilhelm Thies und Willi Struckmeier. Sicherlich haben noch andere, an die sich Zeitzeugen nicht erinnern können, die Farben des TuS getragen.

Für Spieler und Fans war es eine schöne Zeit. Sechs Jahre waren sie in Eimbeckhausen, Coppenbrügge, Salzhemmdorf, aber auch beim TSV Barsinghausen, TSV Nettelrede und HSC Hameln zu Gast. An Siege gegen SC Rinteln (7:2), TuSpo Bad Münder (1:0), SV Obernkirchen 2 (6:2) und TSV Exten (6:0) erinnerte man sich gern. Auch an die spannenden Pokalspiele, von denen das gegen den Nachbarn aus Deckbegen noch vielen in Erinnerung ist. Zur Halbzeit stand es noch 3:1 für den Gast. Erst als Trainer Jeff eine Auswechslung vornahm und Dieter Kunze ins Spiel brachte, der hatte in der ersten Halbzeit „im weißen Sessel“ geruht, wendete sich das Blatt und der TuS gewann mit 4:3.

Doch gab es auch so manch enttäuschende Niederlage, wie die über Ostern verlorenen Spiele gegen TuS Riehe und SV Obernkirchen, die zu den  schmerzlichsten der Saison gehörten, weil sie bereits eine Vorentscheidung um den Abstieg einleiteten und nicht zuletzt die im letzten Saisonspiel gegen den VfL Bückeburg (2:1) nach dem feuerwehrfest erlittene Niederlage, die den Abstieg aus der Bezirksklasse besiegelte und im Frühjahr 1976 zum Abstieg in die 1. Kreisklasse führte. Offensichtlich hatte sich der Abstieg schon seit einiger Zeit abgezeichnet. Gerhard Matthä beschrieb in seiner Ansprache in der Jahreshauptversammlung am 16.01.1976 die Situation:
„Nachdem ein Trainer gehen mußte, nachdem zwei willige Nachwuchsspieler die 1. Mannschaft mit dem Spielertrainer Jeff Habets Rehren verließen und durch Unstimmigkeiten in der Mannschaft stehen wir vor der Frage, „wie soll es nun weitergehen?“ Und weiter äußerte er sich: „Wir haben im letzten halben Jahr sechs Spieler der 1. Mannschaft verloren“ und beschwor den Geist von Bern, „11 Freunde müßt ihr sein“! Doch alle Beschwörungen halfen nicht.

Bezirksklassenelf in der Saison 1974/75
o.R.: Wilfried Schulte, Wilfried Wenzel, Heinrich Bredemeier, Friedhelm Baule, Wilhelm Baule, Wilhelm Thies, Günther Möller, Trainer Habets, Gerd Matthä, 1. Vorsitzender
u.R.: Heinz Siegel, Dieter Kunze, Horst Westermann, Hans-Georg Bach, Volker Grundmann
75jFB1974

Große Reisen und Feiern hatte es in diesen Jahren nicht gegeben. „Wir haben Fußball gespielt und nicht getingelt“, beschrieb Friedhelm Baule die Szene. „Getroffen haben wir uns nach den Heimspielen bei Heino. Und wer nicht pünklich war, stand in der 4. Reihe“. Viel Geld war nicht in der Mannschaftskasse, doch zu essen und zu trinken gab es nach den Spielen immer, dafür sorgte Heinrich Bredemeier. Selbst nach Auswärtsspielen wurde von dieser guten Sitte nicht abgewichen. Dieter Kunze wußte zu berichten, daß es im Jahr 1972 nach dem Spiel gegen Barsinghausen nicht nur warmes Essen sondern auch eine Erfolgsprämie geben sollte. Das Spiel wurde mit 0:4 verloren, das Essen gab’s, die Prämie nicht.

Neben der 1. Mannschaft spielte in dieser Zeit eine Zweite in der 3. Kreisklasse Rinteln. Sie wurde überwiegend von Fritz Berg, der über fünf Jahre  das Amt des Sportwartes ausübte, betreut. Ihre Leistungen und Tabellenstände sind nahezu ein Spiegelbild der 1. Mannschaft. Auch sie stieg, nachdem sie über Jahre vordere und mittlere Tabellenplätze belegte, in der Saison 1975/76 in die 4. Kreisklasse ab. Spieler dieser Mannschaft haben insbesondere in den Jahren 1975/76 die erste Mannschaft immer wieder ergänzen müssen, doch überwiegend in der 2. Mannschaft gespielt. Zu ihnen zählten die jungen Spieler Friedhelm Baule, Hans-Heinrich Hahne, Norbert Rosin, Oswald Schäfer, Wilfried Schulte und die „altgediente“ Garde mit Friedrich Stemme, Karl-Heinz Bredemeier, Helmut Seifert, Hans Ossenkop, Hans Reimann, Willi Jürgens und Willi Baule, aber auch Ludwig Zuttermeister, Olaf Sikora, Hermann Läufer, Manfred Wilkening, Andreas und Bernhard Klein, Heinz Brockmus und Werner Wagner.

Am schwierigsten gestaltete sich in diesen Zeiten der Spielbetrieb auf dem Rehrner Sportplatz. Zeitweise spielte unsere 1. Mannschaft in Kathrinhagen, die 2. in Hattendorf, dann wiederum konnte im sogenannten „Marmorstadion“ gespielt werden. Für Spieler, Trainer  und Vorstand wahrlich keine leichte Aufgabe.

Eine „Sensation“ ist aus dem Jahr 1971 bekannt geworden. Sabine Kynast erwarb als 1. Schiedsrichterin im Kreis Grafschaft Schaumburg die Lizenz im Fußballbereich. Wie lange sie diese aufrecht erhalten hat, ist leider nicht festgehalten.

Eine gute Zusammenarbeit zum Kreisfußballverband kennzeichnete auch diese Zeit. Wilhelm Zuttermeister bekleidete nach wie vor das Amt des Schatzmeisters und Erich Kynast das des Sportgerichtsvorsitzenden. Im April 1973 fand im Gasthaus Auetal ein Aus-und Fortbildungslehrgang des Kreises für Übungsleiter und im Januar 1976 ein Kreisschiedsrichtertreffen im Hotel Mühlenhof statt; der TuS war bei den Veranstaltungen ein guter Gastgeber. Beim Kreisfußballtag des Kreises Rinteln wurde Heinrich Bredemeier mit der silbernen Ehrennadel des Fußballkreisverbandes ausgezeichnet.

Nach dem Abstieg unserer Mannschaften entschloß man sich im Vorstand,  in der Sparte wieder mit einem  Spielausschuß zu arbeiten. Ihm gehörten neben den Mannschaftsführern Horst Westermann, Heinz Siegel, Jürgen Kurth die Vorstandsmitglieder Hans-Heinrich Hahne und Otto Fauth sowie Spielertrainer Dieter Kunze und Sportwart Heinz Wittek an.

Der Fußballkreis Rinteln löste sich am 8. Juni 1978 auf und bildete danach mit dem ebenfalls aufgelösten Kreis Schaumburg-Lippe den neuen Kreisfußballverband Schaumburg. Unsere 1. Mannschaft war in der Saison 1977/78 Vizemeister geworden und nahm demzufolge einen Platz in der neu gegründeten Kreisliga ein. Unsere 2. Mannschaft wurde in die 3. Kreisklasse Süd, die Alt-Herren im Feld in die Kreisklasse Süd eingereiht. Die Alt-Herren-Hallenmannschaft war in der Klasse 2 ungeschlagen Meister geworden und  in die Staffel 3 eingegliedert.

75jFB1977 75jFB1979
Meistermannschaft 1977/78 in der Halle
o.R.: Dieter Kunze, Jürgen Kurth, Heinz Siegel, Alwin Bussmann,
        Betreuer Franz Heinemann
u.R.: Heinz Wittek, Werner Martwig, Hans-Joachim, Rasel
1979/80 - unsere 1. Mannschaft in der Kreisliga
o.R.:  Betreuer Heinz Wittek, Norbert Hecht, Spielertrainer Dieter
         Kunze, Wilfried Wenzel, Wilhelm Thies, Heinrich
         Bredemeier, Bernd Schwarzkopf, Betreuer Dieter
         Lachmann
u.R.: Andreas Watermann, Dietmar Hecht, Horst Westermann,
         Heiner Gellermann, Dieter Eickhoff, Hans-Heinrich Hahne

Die Chronik wäre an entscheidender Stelle unvollständig, würde man nicht die unterstützende Tätigkeit unserer Betreuer, wenn auch nur in wenigen Zeilen, erwähnen. Die Spartenleiter betreuten die Mannschaften mit unterschiedlicher Intensität schon von „Amtswegen“. Dieter Lachmann, Franz Heinemann und Jürgen Kurth haben in schwierigen Zeiten die Herrenmannschaften betreut. Friedrich-Wilhelm Watermann durfte in seiner Tätigkeit auch den wohltuenden Erfolg ernten; er wurde mit der 2. Mannschaft Meister und stieg mit ihr in die 2. Kreisklasse auf. Heiko Stemme kümmerte sich drei Jahre um die erste Mannschaft und führte zeitweise den wirtschaftlichen Bereich des Sportheimes. Heinz Wittek -gäbe es ihn im TuS nicht, man müßte ihn erfinden- betreute neben der 2. Mannschaft unermüdlich bis in die heutigen Tage unsere Alt-Herrenmannschaften.

Thomas Heisler und Dieter Grupe haben sich in den 90er Jahren um die 2. Mannschaft, Jörn Krimpenfort und Sascha Burkhardt um die 3. Mannschaft verdient gemacht.

75jFBwittek Heinz Wittek
- der Herr der Halme

Ein geordneter Spielbetrieb ist ohne entsprechende Funktioner nicht denkbar. Friedrich Wilhelm Watermann  und Heinz Wittek haben in all den Jahren als Platzwarte den Sportplatz a.d. Obersburg gepflegt, Heinz Wittek wird als „Herr der Halme“ in der Vereinsgeschichte seinen festen Platz erhalten. Otto Fauth, Willi Auer und Wilfried Schulte waren für die Sportplatzkasse verantwortlich und haben für den Verein so manch wichtigen „Pfennig“ erwirtschaftet. Probleme in der Gestellung der Schiedsrichter hat es beim TuS zu allen Zeiten gegeben. Um so stärker ist zu würdigen, daß sich Heinrich „Kicki“ Bredemeier, Dieter Grupe und Matthias Matthä dieser sportlichen Tätigkeit über einen langen Zeitraum widmeten.

75jFB1983 1. Mannschaft 1983/84
o.R.: Masseur Uwe Barth, Dieter Kunze, Norbert Hecht, Andreas Watermann, Dieter Eickhoff, Torsten Körtge, Wilfried Wenzel, Betreuer Heiko Stemme, Spartenleiter Gerd Krimpenfort
u.R.: Dieter Juppe, Rudi Möller, Rolf Dettmer, Uwe Kuhlmann, Dirk Wente, Uwe Wente, Dietmar Hecht

 

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 30. August 2013 um 15:56 Uhr